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Mit Dreitz, Frodeno und Kienle im Autokino: Challenge Roth mal anders

06. Juli 2020



Kein Jahr ohne Challenge Roth! Und dieses Jahr wird ganz besonders in Erinnerung bleiben, denn einen Wettkampf gab es 2020 nicht. Dafür hat sich Familie Walchshöfer aber eine Alternative ausgedacht: Einen gemeinsamen Abend im Autokino unter dem Motto „Only good vibes!“. Wir durften durchs Programm führen und hatten Gespräche mit Jan Frodeno und Sebastian Kienle im Gepäck.

Nick’s Worte zur Begrüßung: „Willkommen zum ersten Autokino für Triathleten der Welt!“ Und wahrscheinlich gab es das wirklich noch nie. Zum einen, weil Autokinos dieses Jahr eh eine Renaissance erleben. Zum anderen, weil normalerweise Triathlons stattfinden und dann wahrscheinlich keiner auf die Idee kommen würde, sich am Vorabend des Rennens für mehrere Stunden ins Auto zu hocken.

Wie dem auch sein, in Roth war am Wochenende Autokino! Knapp 1.000 Leute waren bei den beiden Veranstaltungen dabei und haben erlebt, was es bedeutet, wenn man aus Zitronen Limonade macht. Binnen vier Wochen hat Familie Walchshöfer ein buntes Programm auf die Beine gestellt, an dem wir uns mit Ideen beteiligen durften und es war äußerst verrückt zu sehen, dass es in so kurzer Zeit wirklich zustande gekommen ist.

Die Aufgabe von Nick und mir lag hauptsächlich darin, durchs Programm zu führen. Begrüßung, kurzes Interview mit Alice, Kathrin und Felix Walchshöfer und Überleitung zum ersten Filmbeitrag. Rene Domke hatte die Walchshöfer am Tag zuvor mit der Kamera begleitet und in einer Nacht und Nebel-Aktion den Film fertiggestellt.

Jan Frodeno im Ferngespräch

Ebenso kurzfristig hatten wir ein Ferngespräch mit Jan Frodeno organisiert. Per Webcam konnten wir uns über ein paar grundlegende Dinge in Frodos Karriere und seinem Mindset unterhalten. Wenn ihr das Gespräch ebenfalls sehen und hören wollt, wir haben es online gestellt und hier ist es:

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Talk-Runde: 5 Gäste, 5 Geschichten

Nach Frodo ging es auf der Bühne weiter. Der Challenge hatte fünf unterschiedliche Gäste eingeladen, die über ihre persönliche Geschichte in Verbindung mit der Absage des Challenge Roth erzählen konnten. Es gab interessante Einblicke und am Ende den gemeinsamen Wunsch: Nächstes Jahr stehen wir in Roth an der Startlinie!

Mit dabei war auch Vorjahressieger Andi Dreitz, der davon berichtete, wie er dieses besondere Triathlonjahr erlebt, vor welche Herausforderungen es ihn stellt und wie er sie meistert. Markus Kaiser schilderte die Perspektive aus Sicht des Sportjournalismus und wie es ist, wenn es plötzlich eigentlich nichts Neues mehr zu berichten gibt.

Talk Runde Challenge Roth
Foto: Simon Fischer

Nachmittags war noch der ehemalige Profi-Fußballer Erik Meijer dabei. Wortgewandt diskutierten wir darüber, wie es dazu kommt, dass er sich mit 50 Jahren nochmal neu entdeckt und nun zum Triathlet werden möchte: „Andere kaufen sich schnelle Autos oder suchen sich eine 25 Jahre jüngere Freundin. Und ich suche eine Herausforderung im Triathlon!“ War wirklich sehr lustig ihn dabei zu haben! Am Abend nahm Kathrin, die von einer Challenge-Fremden zur Helferin und nun zur Teilnehmerin wird. Eine von etlichen Geschichten rund um den Challenge!

Alice Walchshöfer gab Einblicke hinter die Kulissen im Challenge-Office – nicht nur in der aufregenden Coronakrise, sondern auch ganz allgemein: „Kathrin und Felix glauben zwar, dass sie das Sagen haben. Aber eigentlich weiß jeder, dass ich diejenige bin.“ Mit ganz viel Charme und Witz hat Alice gezeigt, mit viel Liebe und Leidenschaft in Roth gearbeitet wird.

Die Runde wurde von Fabian Urban komplettiert. Fabian arbeitet normalerweise zusammen mit Führungskräften und Spitzensportlern und hilft ihnen dabei auf den oftmals anspruchsvollen Wegen erfolgreich zu sein. Die Verbindung zu Roth kam auf, weil Fabian eigentlich selbst starten wollte. Als Experte konnte er die unterschiedlichen Facetten und die Bedeutung, die so eine Rennabsage für jeden Einzelnen hat, zusammenfassen und einordnen. Insgesamt eine tolle Runde!

Sebi Kienle und seine Rookie-Erinnerungen vom Challenge Roth

Und dann wieder Leinwand. Als wir Sebi vor ein paar Wochen getroffen haben, nutzten wir die Gunst der Stunde und haben mit ihm über sein ganz besonderes Verhältnis zum Challenge gesprochen. Schließlich hat hier seine Langdistanz-Karriere begonnen und mit dem Sieg 2018 einen weiteren Höhepunkt gefeiert. Hört doch einfach selbst, was Sebi zu erzählen hat:

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Und danach war Schluss. Die beiden Veranstaltungen gingen mit einer gemeinsamen Verabschiedung zu Ende und wir werden dieses außergewöhnliche Szenario ganz sicher in guter Erinnerung behalten! Vor allem das Lichthupen-Warnblinker-Handy- und Hup-Konzert war ein wirklich genialer Abschluss.

Vielen Dank an alle, die dabei waren. Vor allem an das Team des Challenge Roth für die Einladung und dafür, dass wir mitgestalten und -wirken durften. Es tut so gut zu sehen, wie lebendig der Triathlonsport ist!

Autokino Challenge Roth Ende
Foto: Simon Fischer