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Challenge Kaiserwinkl-Walchsee: Europäischer Showdown in den Bergen

24. Juni 2021


Challenge Kaiserwinkl Walchsee 2

Der deutsche Content-Express rollt weiter – und der nächste Halt hat’s in sich: Vor der malerischen Bergkulisse Tirols erwarten wir bei der Challenge Kaiserwinkl-Walchsee nichts weniger als ein Kräftemessen der Extraklasse. Zur Einstimmung gibt’s vorab schon mal alles, was ihr über das Rennen wissen müsst, auf einen Blick.

Es ist nicht übertrieben, die Challenge Kaiserwinkl-Walchsee als ein Bucketlist-Rennen zu bezeichnen: ikonische Kulisse, Wahnsinns-Strecke, cooles Multi-Event. Dass sich genau hier zum zweiten Mal nach 2016 die Europameisterschaften abspielen, setzt dem Ganzen noch die kaiserliche Krone auf – und dürfte all jene glücklich (aber auch ein bisschen neidisch) machen, die sich das Spektakel von zu Hause aus geben.

Dabei könnte der eine oder andere schon auf die Idee kommen, sich das Rennen doch aus nächster Nähe anschauen zu wollen. Denn der Schauplatz des Showdowns, die beliebte Ferienregion Kaiserwinkl, liegt nur wenige Kilometer hinter der Grenze zu Deutschland in Österreich. Der „Zahme Kaiser“ dürfte außerdem Bergsport-Fans ein Begriff sein. Und Triathleten sowieso, denn bereits bei der letzten Austragung 2019 ging hier so einiges, wie ein Blick auf das damalige Podium zeigt.

So zahm ist der Kaiser gar nicht! Das Rennen fordert auf ganzer Ebene.

Challenge Kaiserwinkl-Walchsee: Wo Profis jubeln und Agegrouper powern

Bei den Herren gab’s ein schwarz-rot-goldenes Sieger-Trio zu vermelden: Maurice Clavel (3:50:38) landete auf Platz eins vor Frederic „Mitarbeiter des Monats“ Funk (3:53:07), Bronze ging an Boris Stein (3:59:10). Bei den Frauen siegte Radka Kahlefeld (4:19:45), es folgte Emma Pallant (4:21:33) und auf Platz drei mit Svenja Thoes (4:26:45) ebenfalls eine Deutsche. Die deutschen Profis scheinen sich also ganz schön wohl auf dem Kurs zu fühlen.

Umso schöner, dass in diesen Genuss am 27. Juni 2021 auch Altersklassen-Athleten kommen dürfen. Zu dem Event, das neben der Mitteldistanz und der ETU Triathlon-Europameisterschaft auch noch die Challenge Aquathlon (26. Juni), die Challenge Aquabike (27. Juni im Rahmen der EM) und die Junior Challenge (26. Juni) zu bieten hat, werden deutlich über 1.000 Triathleten erwartet.

Anspruchsvoll, aber fair: Das Rennen zwischen Walchsee und Kaiserwinkl

Aber zurück zur Strecke. Die ist nicht nur eine Rede, sondern einen genauen Blick wert. Freunde, wir sind uns sicher: Das wird ein spektakuläres (Berg-)Fest der Saison!

1,9 Kilometer Schwimmen im Walchsee

Holla, da kommt Postkarten-Feeling auf: Das türkisfarbene Wasser des Walchsees lädt definitiv zum Schwimmen ein. Zwischen 20 und 24 Grad hat der See mit Trinkwasserqualität zu bieten – ideal. Zu absolvieren ist eine Runde, bei der auch die Motorbootstrecke passiert wird, die sonst eigentlich nicht zum Schwimmen freigegeben ist. Für Triathleten gibt’s also ein Sondererlebnis obendrauf.

90 Kilometer kurvenreiches Radfahren

Na, schon gespannt, wie viele Höhenmeter warten? Es sind: 1.200 Höhenmeter. Zwei Radrunden müssen durchgepowert werden, mit jeweils einem moderaten und einem kräftezehrenden Anstieg, wie das Höhenprofil erahnen lässt. Spannend: Der Walchsee wird mehrmals passiert, da die Radrunden jeweils zwei kleinere Runden vorsehen. Abwechslungsreich und anspruchsvoll! Die erste Tour-Runde umfasst die Spots Schwendt und Kössen, die zweite Rettenschöss. Nach 40 Kilometern auf der ersten Runde gibt es außerdem noch einen Wendepunkt – gute Gelegenheit, um der Konkurrenz in die Augen zu schauen.

Eine Schlüsselstelle, die viel Bergfahrkönnen abverlangt, dürfte die zwischen Rettenschöss und Primau sein. Hier geht’s nämlich nicht nur bergab, sondern auch noch kurvig zu. Zeit gutmachen oder verlieren? Die Technik entscheidet. In der zweiten Rundfahrt durch die Berge ist das Liftstüberl ein Spot, den man sich merken kann. Fies übrigens, dass der zweite steile Anstieg zehn Kilometer vor dem Abschluss der Radstrecke und damit der zweiten Wechselzone liegt. Wer‘s hier vor lauter Motivation übertreibt, dürfte es schwer haben, beim Laufen in den Flow zu kommen.

Zwischen Kaisermassiv und Bauernhof-Flair werden am Sonntag Helden gemacht.

21,1 Kilometer Promenaden-Laufen

Mit Blick auf Walchsee und Kaisermassiv laufen – das hat schon was. Leicht hügelig wird’s trotzdem, auch wenn die vier Runden der Laufstrecke hauptsächlich um den See und vorbei an so manchem Bauernhof führen. Ob man’s schafft, den traumhaften Ausblick zu „genießen“, ist natürlich fraglich. Die Strecke scheint zwar nicht viele Besonderheiten zu bieten, wie erste Race-Infos zeigen, aber für Sonntag sind bis zu muckeligen 27 Grad Außentemperatur, Schauer und entsprechend etwas feuchte Luft angesagt (Stand: 23. Juni). Die Herausforderung beim Laufen dürfte sich also vor allem durch die Umstände ergeben. Vier Runden können sich auch ziehen.

Pushing Limits bei der Challenge Kaiserwinkl-Walchsee: Shows, Interviews & Coverage

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Los geht’s – ihr kennt das Spiel – mit der Pushing Limits Show am Freitagabend. Euch erwartet standesgemäß ein erster Strecken-Check. Dann folgen Pre-Race-Interviews sowie die zweite Show am Samstag. Das „Grande Finale“ gibt’s dann natürlich mit Finishline-Stimmen am Sonntag und der großen Coverage des Rennens am Monatg. Der Startschuss für die Profi-Männer bei der Europameisterschaft fällt übrigens um 8:30 Uhr, der für die Profi-Frauen um 8:35 Uhr, um 8:45 Uhr folgen die Para-Triathleten und um 9 Uhr sind die Agegrouper an der Reihe.

 

1 Kommentare

  1. Das hört sich doch nach was an. Gespannt wie ein Flitze bogen , und richtig Bock auf Raceaction 💣💥