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Saisonale Rezepte: Warum wir Wert darauf legen

01. Dezember 2020


Where's the food? saisonale Rezepte

Wie du vielleicht aus unseren Where’s the food? Kochbüchern schon weißt, stehen wir total auf saisonale Rezepte. Dafür gibt es einige gute Gründe: In erster Linie schmecken zum Beispiel in der Saison geerntete Erdbeeren doch viel besser, oder? Zudem sind saisonale Produkte meist günstiger und belasten die Umwelt weniger stark. Um dir einen Überblick darüber zu geben, wann welche Obst- und Gemüsesorte Saison hat, haben wir am Ende des Artikels eines Saisonkalender zum herunterladen für dich.

Auch für uns hart aber logisch: Leider ist es nicht möglich regionales Obst und Gemüse ganzjährig anzubauen

Wenn wir in den Supermarkt gehen, vergessen viele von uns oft, dass Obst und Gemüse von den hiesigen Bauern leider nicht ganzjährig angebaut werden kann. Dabei ist es doch so einfach, das einzukaufen, wonach einem gerade der Sinn steht – es ist ja im Regal verfügbar. Und wenn man in dem Moment auch noch hungrig ist, gibt’s eh kein Halten mehr. Ihr kennt das wahrscheinlich.

Es macht allerdings durchaus Sinn, sich vor dem Kauf mal kurz ein paar mehr Gedanken zu machen. Denn wenn man einfach frei Schnauze kauft, lässt man völlig außer Acht, dass Obst- und Gemüsesorten außerhalb der Saison einen langen Weg machen müssen, um in unserem Einkaufskorb zu landen. Außerdem leiden durch die Art und Weise wie dieses Obst und Gemüse angebaut wird (Stichworte Wasserverbrauch und Pestizideinsatz für Monokulturen) in vielen Fällen der Geschmack und die enthaltenen Nährstoffe.

Außersaisonal zu kaufen tut also weder der Umwelt, noch den regionalen Produzenten, noch euch selber gut.

Wie wir mit dem Thema Saisonalität in den Kochbüchern umgehen

In unserer Summer und Winter Edition des WTF-Kochbuchs haben wir darauf geachtet, vorrangig saisonale Rezepte zu kreieren. Ein paar Ausnahmen mussten wir machen, aber kleine Schwächen machen doch erst so richtig sympathisch, oder? Wir denken, es ist wichtig, dass man sich mit dem Thema auseinandersetzt und versucht sein Möglichstes zu geben. Dennoch sollte es auch nicht zu einer Doktrin werden.

Wir möchten, dass jedes Rezept für euch funktional ist. Zusätzlich soll es euch auch noch so viele Nährstoffe und Energie wie möglich geben. Der Verzehr von saisonalem Gemüse und Obst kann dabei unterstützen. Wenn ihr zudem beim Bio-Bauern eures Vertrauens oder auf dem Wochenmarkt kauft, wäre das natürlich grandios. Im Supermarkt wäre Obst und Gemüse mit Biosiegel zu bevorzugen. Aber wie gesagt: Alles kann, nichts muss.

Für das Thema saisonales Kochen kann man also folgende Vorteile zusammenfassen:

  1. Besserer Geschmack
  2. Meist günstiger
  3. Mehr Vitamine und Nährstoffe
  4. Weniger Belastung für die Umwelt
  5. Unterstützung der lokalen Produzenten

Download: Unser Saisonkalender für dich, damit du übers ganze Jahr saisonale Rezepte kochen kannst.

Wie versprochen, haben wir euch auch noch mal alle saisonalen Obst- und Gemüsesorten in einem Saisonkalender zusammengefasst. So habt ihr alle entsprechenden Lebensmittel immer vor Augen und könnt vor dem Einkauf schnell einen Blick auf die Übersicht werfen, um direkt die richtigen Produkte anzusteuern:

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Hier könnt ihr ihn euch im 40x30cm-Format herunterladen und mit Goldrahmen in die Küche hängen: Zum Download der Datei

Und wer noch nicht von unseren Kochbüchern gehört hat, findet hier mehr Infos zum Inhalt, unserer Philosophie und der Wissenschaft dahinter: Where’s the food? Das Kochbuch: Sportwissenschaft in der Küche. Außerdem sind wir natürlich auch auf Instagram zu finden: @wtf_sportsnutrition