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Backoffice #1 – Unser Shop und das Sold Out-Dilemma

19. Juli 2020


Pushing Limits Triathlon Crew Backoffice

Weil im Moment nicht wirklich viel in der Welt des Triathlon- und Ausdauersports los ist, nutzen wir die Zeit sinnvoll für Arbeit im Hintergrund. Dabei beschäftigen uns so viele grundlegende Dinge, dass wir sie mit euch teilen wollen. Wir nehmen euch also mit ins Pushing Limits Backoffice. Heute auf der Agenda: Die Zukunft unseres Shops.

Wir müssen die Uhr gar nicht allzu weit nach hinten drehen, da sah unsere Welt noch ganz anders aus. Gerade mal zwei Monate sind vergangen seit wir uns und Pushing Limits neu formiert haben. Und, nun ja, wir müssen gestehen: Eigentlich sind wir ganz froh, dass Triathlon und Ausdauersport gerade Pause haben.

Im Eiltempo sind die letzten Wochen an uns vorbei geflogen und wir haben gar nicht bemerkt, was da eigentlich gerade mit und auf unserer Plattform und unseren Kanälen passiert. Der Contentload war schon recht happig. Zum Glück war die Zeit ein limitierender Faktor, den wir nicht austricksen konnten. Außerdem standen (und stehen) die wohl wichtigsten Entscheidungen für unsere zukünftige Ausrichtung bevor.

Neue Herausforderungen: Ihr wachst mit

Ihr kennt uns mittlerweile gut. Wir sind gerne die Quatschköppe, für jeden Spaß zu haben und um nichts verlegen. Die unternehmerische Seite von Pushing Limits verlangt allerdings andere Aspekte von uns – und diese sind dann so weit von unseren Lieblingsthemen Schwimmen, Radfahren und Laufen entfernt wie Kona vom Mond.

Jetzt am Freitag geht ein neuer Schwung Klamotten im Shop für euch online. Shirts, Hoddies und Sweater. Deswegen war gerade zuletzt ein Kernthema: Der Shop und die eigenen Produkte. Wie wollen wir das zukünftig handhaben? Bisher haben wir alles komplett in Handarbeit selbst erledigt. Jedes Paket war selbst gepackt, selbst frankiert und selbstständig beim Postmann des Vertrauens abgegeben.

Wenn man mit „Hallo, mein Freund“ begrüßt wird, wenn man mit 30 Kartons unterm Arm in die Postfiliale marschiert, dann ist das definitiv eine Sache, die verdammt viel Freude bereitet.

Klar ist aber auch, dass das Zeit kostet. Ein Tag pro Woche ist mittlerweile dafür da, um den Shop zu bedienen, Lieferungen fertig zu machen und zu verschicken. Zeit, die an anderen Stellen fehlt, um Texte zu schreiben, Videos zu produzieren oder Podcasts aufzuzeichnen. Aber auch Zeit, die es verdammt nochmal Wert ist, dass wir sie investieren!

Entscheidungen treffen

Natürlich könnten wir das alles viel professioneller machen und es einfacher haben. Auch deswegen haben wir mit einigen Leuten telefoniert und überlegt, ob wir die Abwicklung des Shops auslagern und an einen externen Dienstleister abgeben.

Was wir davon gehabt hätten? Zum einen mehr Zeit und Freiraum für andere Dinge, zum anderen hätten wir sicherlich eine Vielzahl mehr von unseren Produkten in den Shop bringen und verkaufen können. Aus wirtschaftlicher Sicht also eigentlich keine dumme Idee.

Aber ist es das was wir wollen? Und da waren wir uns auf Anhieb alle einig: Nein. Wir wollen Pushing Limits, die Triathlon Crew und die anderen Kanäle nicht auf Teufel komm‘ raus aufblasen und melken. Ganz im Gegenteil sogar, wir wollen, dass es weiterhin etwas von uns für euch ist – nicht nur der Content, den wir raushauen. Sondern auch, wenn ihr ein Paket von uns bekommt.

Natürlich dauert der Versand dann mal länger, es geht auch schonmal eine Bestellung unter oder wir verschicken Sachen, die jemand eigentlich gar nicht haben wollte. Dann werden ein paar Mails ausgetauscht, das Problem persönlich behoben und alles schnell korrigiert.

Diesen Charme wollen wir nicht aufgeben und diese chaotische Freiheit wollen wir uns auch nicht nehmen lassen.

Deshalb haben wir uns gegen wirtschaftlichen Sinn und Nutzen entschieden und für unsere Grundwert und einen Shopbetrieb, bei dem wir uns zutrauen, ihn selbst handeln zu können: Wir haben kaum Lagerkapazitäten, daher werden wir auch in Zukunft nur begrenzte Stückzahlen oder Mengen bestellen können. Außerdem sind wir nicht dazu in der Lage großes, finanzielles Risiko einzugehen – was nötig wäre, um mehr und mehr Produkte herstellen zu lassen.

Das Sold Out-Dilemma

Das bedeutet natürlich, dass es immer wieder vorkommen wird, dass manche Leute leider leer ausgehen, wenn wir ein neues Produkt launchen und es schnell vergriffen ist. Auf der einen Seite ist das für uns genial, gleichzeitig tut es uns natürlich Leid, wenn wir es nicht schaffen der gesamten Nachfrage gerecht zu werden.

Es ist nicht so, dass wir aus den bisherigen Erfahrungen mit dem Shop nicht lernen würden. Es ist nur so, dass es anders schlicht und einfach nicht möglich ist. Außerdem wollen wir nicht die Sold Out-Dauerschleife leiern und immer wieder alte Designs oder Sachen nachbestellen.

Es soll für all diejenigen, die eines dieser Produkte ergattert haben, auch etwas besonderes sein. Daher werden wir zukünftig alle Dinge, die wir für euch in den Shop bringen, nur einmalig dort haben – wenn sie weg, dann sind sie weg. So wird quasi aus jedem Teil eine limited edition. Schön für alle, die eins bekommen haben. Schade für alle, die zu spät dran waren.

Nur so können wir gewährleisten, dass uns der Shop nicht über den Kopf wächst und wir nur noch mit Pakete packen beschäftigt sind. Im Kern geht es uns schließlich um Content und geile Sachen auf unseren Kanälen. Mit unseren Produkten wollen wir euch einfach die Möglichkeit geben, sich auch über Likes hinaus mit uns und unserem Verständnis von Triathlon und Ausdauersport zu identifizieren.

Es ist also ein Community-Ding. Deswegen wollen wir auch weiterhin alles selbst machen, ab und zu noch eine persönliche Botschaft ins Paket legen oder uns auch Fehler erlauben können. Am Freitag habt ihr ab 8:00 Uhr die nächste Chance: Es kommen, wie bereits erwähnt, neue Shirts und Hoddies von der Triathlon Crew und ein Pushing Limits-Sweater.

  • Das Pushing Limits-Backoffice

  • In dieser Kategorie nehmen wir euch mit hinter die Kulissen von unserem kleinen Unternehmen. Welche Dinge beschäftigen uns abseits von Website, YouTube, Instagram und Co? Vor welchen Herausforderungen stehen wir und wie überwinden wir diese? Was passiert bei uns außer Texte schreiben, Videos drehen und Podcasts aufzeichnen? Solltet ihr Fragen haben oder Interesse an einem bestimmten Thema, dann lasst es uns einfach gerne wissen!