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Best of Bocki #26 – Triple N: Neustart, Nürnberg und November

Wenn ich am Montag wieder ins Training einsteige, dann hat meine diesjährige Off-Season exakt 55 Tage gedauert. Schon lang, aber nicht langweilig. Die sportlichen Tätigkeiten in dieser Zeit kann ich definitiv an einer Hand abzählen, ich bräuchte dafür nicht mal alle Finger. Aber jetzt ist dann auch mal gut. Zum Trainingsstart gibt es allerdings einige Veränderungen und darüber will ich natürlich berichten. Also los.

Niclas Bock Ehrlich währt am längsten
26. Oktober 2018 Blog Triathlontraining

Ab und zu habe ich überlegt, ob ich ein schlechtes Gewissen haben sollte, dass ich so lange Pause mache. Wenn ich so durch Instagram scrolle, dann sehe ich schon jede Menge wilde Typen, die wieder am trainieren sind. Allerdings habe ich es letztes Jahr genauso gemacht und dann festgestellt, dass der Winter plötzlich ziemlich lang werden kann. Daher geht es dieses Jahr etwas später los.

No sleep? No problem.

Zum Trainingsstart gibt es zwei wesentliche Veränderungen. Und zwar sind Tamara und ich vom Allgäu ins Frankenland gezogen, seit ein paar Tagen wohnen wir nun in Nürnberg. Aber wie der Umzug abgelaufen ist, darüber möchte ich hier kurz noch schreiben. Danach wird es wieder triathletisch, versprochen.

Letzte Woche Donnerstag, also am 18. September, sind wir nach unserem Hawaii-Trip in Amsterdam gelandet. Mit dem Auto sind wir dann über Düsseldorf, wo wir Jan abgesetzt und meinen Eltern einen kurzen Besuch abgestattet haben, straight ins Allgäu gefahren. Fast zehn Stunden später, um kurz vor sechs in der Früh, haben wir vor unserer alten Wohnung geparkt und sofort angefangen Kisten zu packen. Sofort heißt ohne Schlaf. Am selben Tag haben wir unser gesamtes Hab und Gut im Umzugstransporter verstaut (Danke an die befreundeten Helfer!!!) und sind dann komplett zerstört schlafen gegangen. 30 Stunden wach. Oder 35. Gefühlt 100!

Am nächsten Morgen ging es dann mit dem knallvollen Transporter und zwei großen Autos Richtung Nürnberg. Binnen kürzester Zeit haben wir hier die gesamte Bude, die wir einen Tag vorher ausgeräumt hatten, wieder eingeräumt (Danke an die befreundeten Helfer!!!) und sind dann zu Ikea gefahren. An einem Samstagnachmittag. Alter, das war nicht geil. Hätte mir in diesem Moment jemand irgendeinen blöden Spruch von wegen Hang Loose oder so erzählt – das hätte richtig Ärger gegeben. Aber langsam lichtet sich das Chaos und ich finde mittlerweile auch wieder frische Unterwäsche und konnte vor kurzem sogar meinen Pulli, den ich gefühlt seit der Landung in Amsterdam anhatte, wechseln.

Danke, Faris!

Mit dem Umzug nach Nürnberg ändern sich aber nicht nur meine Trainingsstrecken, sondern noch einige andere Dinge. Zum einen freue ich mich extrem darauf, dass ich hier endlich in Gesellschaft trainieren kann. Ein paar hundert Meter weiter wohnt der Lokführer, den manche besser unter seinem echten Namen Lasse Ibert kennen, und es wird ganz sicher die ein oder andere gute, gemeinsame Trainingsrunde geben. Aber auch Freddy Funk und Johnny Zipf sind zwei Jungs mit denen sich hoffentlich mal was ergibt.

Außerdem werde ich mit neuer Trainingsbetreuung in die Saisonvorbereitung starten. Nach anderthalb sehr guten Jahren mit Faris Al-Sultan habe ich mich Anfang Oktober entschieden, erstmal alles weitere auf mich zukommen zu lassen – also Umzug, neues Umfeld, Trainingspartner und so weiter. Als ich das Telefon in die Hand genommen habe, um Faris anzurufen und ihm von meiner Entscheidung zu berichten, hat sich das erstmal so angefühlt als würde man mit seiner Freundin Schluss machen. Wir hatten eine gute Zeit, haben uns – wie ich finde – extrem gut verstanden und am Ende des Tages habe ich verdammt viel von Faris mitgenommen. Aber alles hat seine Zeit. Deshalb bleibt mir jetzt nochmal Danke zu sagen und alles gute für die kommenden Aufgaben, auch als Bundestrainer, zu wünschen!

Nun bin ich kein Athlet, der planlos oder aus Eigeninitiative trainiert. Wenn ich keinen Plan habe, dann trainiere ich nämlich gar nicht. Daher habe ich mich dazu entschlossen mit den Kölner Trainingsexperten von ProAthletes weiterzumachen. Ich kenne die meisten der Jungs bereits seit einigen Jahren und finde ihren wissenschaftlichen Ansatz spannend und interessant. Nachdem ich bereits alle nötigen Apps heruntergeladen und miteinander connected habe, freue ich mich nun auf den Trainingsstart. Ich bin gespannt wohin uns die Reise in der Saison 2019 führt! Aktuell gibt es noch keine genauen Pläne oder Ziele, aber die werden sich bestimmt in den nächsten Wochen herauskristallisieren. Jetzt werde ich erstmal wieder regelmäßig Sport treiben, meine neue Heimat erkunden und eine gute Basis für die neue Saison legen.

Ich halte euch auf dem Laufenden! Bis in Kürze,

euer Bocki

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