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RECOVERY DIARY #4 | Akte Bocki: Die Alles-was-hilft-Therapie

Das vierte Update nach vier Wochen Recovery ist fällig. Mal wieder bin ich einige Erkenntnisse reicher und ein paar kleine Schritte weiter. Mittlerweile läuft die Krankengymnastik und ich wende das ein oder andere Hausmittel an, bei denen ich zwischen Glaube (der bekanntlich auch Berge versetzen kann) und Hoffnung auf schnellere Genesung schwanke. Aber irgendwie scheint der Mix aus allem zu funktionieren.

Niclas Bock Ehrlich währt am längsten
25. März 2018 Blog Gesundheit Motivation

Vielleicht ist es dem ein oder anderen schon aufgefallen: Seit der Verletzung ist die Schlagzahl meiner Blogbeiträge auf Pushing Limits recht deutlich gestiegen. Seht es mir nach, es liegt vor allem am Faktor Zeit. Denn davon habe ich in den letzten Wochen definitiv genug gehabt. Ich hoffe trotzdem, dass ihr noch mit der gleichen Freude das rege Treiben an dieser Stelle verfolgt!

Dieser Beitrag ist allerdings der erste, den ich ohne Gips und Schiene schreibe. Yeah!

Die Schiene, die den Arm nach wie vor von den Fingern bis zur Achsel fixiert, soll ich daheim von Zeit zu Zeit ablegen, um mich langsam daran zu gewöhnen, den Arm wieder wie einen normalen Teil meines Körpers zu behandeln.

In der Tat ist es ein etwas komisches Gefühl, wenn der Arm „frei“ ist und ich ihn, wie in Slow Motion, versuche zu bewegen. Hat fast was von Unsicherheit. Denn wenn ich mal etwas übermütig werde, dann straft es mir das Ellenbogen-Gelenk mit teuflischen Schmerzen. Aber langsam entwickle ich ein ganz gutes Gespür für das, was schon möglich ist und was ich lieber noch sein lasse.

Was gibt’s Neues in Sachen Recovery?

Seit Anfang der Woche läuft die Krankengymnastik. In 20-minütigen Sitzungen wird mein Arm gestreckt, gebeugt und dabei jammere ich ein bisschen rum. Wirklich angenehm ist es nicht, aber ich spüre deutlich wie gut es tut, den Arm zu bewegen bzw. bewegt zu bekommen. Schon nach der zweiten Sitzung, die drei Tage später stattfand, hat sich ein (wenn auch subjektiver) großer Fortschritt der Beweglichkeit eingestellt. Auch zuhause mobilisiere ich das Gelenk fleißig, knapp 100 Grad des Bewegungsradius sind schon wieder zurück!

Ultraschall-Therapie

Zusätzlich spaziere ich jeden Tag in die Physio-Praxis und massiere mit einem Ultraschall-Gerät für zehn Minuten die betroffene Stelle rund um das Radiusköpfchen. Die Studienlage zum Nutzen von Ultraschall bei Knochenbrüchen ist schwach. Allerdings versprechen sich einige Experten eine unterstützende Wirkung von Ultraschall für das Knochenwachstum.

Feststeht auf jeden Fall: Es schadet nicht. Ob es nun eine medizinisch belegbare Wirkung gibt oder nicht – ich habe das Gefühl, dass es mir guttut. Und im Endeffekt ist es etwas, an das ich glauben kann und mir das Gefühl gibt, dass ich etwas dafür tue, um die Heilung des Radiusköpfchens zu verbessern oder zu beschleunigen.

Quark-Wickel

Ansonsten schmiere ich zuhause regelmäßig Quark-Wickel auf den Ellenbogen. Ihr kennt das alte Hausmittel wahrscheinlich aus eigener Erfahrung schon. Ich habe jedenfalls das Gefühl, dass es tatsächlich hilft, um das Gewebe um das Gelenk und die schmerzhaften Impulse etwas zu reduzieren.

Das Milchprotein „Casein“ ist zum einen eines der Hauptbestandteile von Quark, zum anderen eine große Phosphatquelle des menschlichen Körpers. Wenn Casein über die Haut auf die betroffene Stelle des Körpers einwirkt, tritt eine entzündungshemmende Wirkung ein. Der kühlende Effekt, den man auch deutlich spürt, entsteht durch die Flüssigkeit, die auf der Haut verdunstet. Oder wie meine Eltern schon immer gesagt haben, wenn etwas weh tat: Schmier’ mal Quark drauf!

Außerdem versuche ich weiterhin sportlich zu bleiben: Im Fitness-Studio bin ich mittlerweile Dauergast, erste Versuche auf dem Laufband waren erfolgreich und auf dem Aero-Lenker kann ich auch schon wieder auf der Rolle Radfahren. Heute Mittag hat mich allerdings die Lust auf Rennen an der frischen Luft gepackt und deshalb habe ich es einfach mal laufen lassen. Am Ende standen 12 Kilometer auf der Uhr und irgendwie fühlt es sich gar nicht so schlecht wie erwartet an.

In diesem Sinne, immer weiter!

Euer Bocki

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