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Saucony Endorphin Speed im Test

21. Juli 2020


Saucony Endorphin Speed

Saucony mischt nun auch im Carbon-Game mit und hat mit der Endorphin Kollektion drei verschiedene Modelle ihrer „Evolution of Speed“ präsentiert. Darunter findet sich der Endorphin Speed für Tempoeinheiten und Wettkämpfe wieder.

 

Wie ist der Saucony Endorphin Speed einzuordnen?

Die drei neuen Modelle aus der Endorphin Reihe lassen sich in erster Linie recht einfach unterscheiden. So richtet sich der Pro an Athleten, besitzt eine Carbonfaserplatte und eignet sich in erster Linie für den Wettkampf. Beim Endorphin Speed ist der markante Unterschied eine reaktive Nylon Plate und soll somit optimal für Tempotraining und Wettkämpfe kreiert sein. Abgerundet wird die Dreierrunde mit dem Endorphin Shift als Daily Runner, ein antreibendes Gefühl bei den eher entspannten Einheiten.

Komfort und Passform

In Sachen Komfort liefert Saucony durch die Bank immer wieder sehr gut ab, daher war ich sehr gespannt wie es beim neuen Endorphin Speed aussieht. Und er reiht sich nahtlos ein. Ein dünnes Mesh, ausgestattet mit dezenten Polsterungen, sorgt für ein hohen Tragekomfort. Mit der kleinen Fersenkappe in Kombination mit dem Schnürsystem passt sich der Laufschuh optimal an den Fuß an. Allgemein fühlt sich der Speed in erster Linie nicht nach einem Laufschuh für Tempoeinheiten an, mehr nach einem Daily Allrounder. Außerdem ist die Passform nicht zu eng und somit für viele Läufer geeignet.

Saucony Endorphin Speed

Dämpfung und Grip 

In der Mittelsohle sitzt das PWRRUN PB Foam, für ein leichtes sowie reaktives Laufgefühl. Die geschwungene Form titelt Saucony Speedroll Technology, welches sich durch die komplette Endorphin Kollektion zieht. Für einen zusätzlichen Push nach vorn sorgt in Zusammenspiel mit dem Foam die S-förmige Nylon-Platte. Das Nylon Material ist in Vergleich zu Carbon flexibler und greift somit nicht so stark ein beim Laufen. Was somit auch weniger Belastung für die Muskulatur bedeutet, dadurch wiederum eignet er sich auch mehr für Trainingsläufe. Über Vorderfuß und Ferse sitzt eine Gummischicht für den Grip, wodurch ein soliden Halt geliefert wird. Einzig wenn sich unter dem Vorfuß ein wenig Dreck sammelt, leidet der Grip etwas. Was sich aber schnell nach ein paar Metern wieder abläuft.

Saucony Endorphin Speed

Auf der Straße

Auf den ersten, meist entspannten Metern zum Einlaufen bei Tempoläufen, fühlt sich der Saucony Endorphin Speed noch sehr nach Daily Runner an. Hoher Komfort und die nicht zu aggressive Nylon-Platte lassen ein entspanntes Laufen zu. Geht das Tempo hoch, dann funktioniert der Laufschuh direkt und liefert einen guten Antrieb nach vorn und auch das Komfortlevel bleibt hoch. Gelaufen bin ich vor allem Tempoeinheiten an der Schwelle und da gibt es nichts zu Meckern. 

Zahlen und Daten zum Saucony Endorphin Speed:

  • Gewicht: ca. 221 g (Herrenschuhgröße 42)
  • Sprengung: 8 mm (Vorfuß 27.5 mm, Ferse 35,5 mm)
  • Kategorie: Neutral
  • Preis: 180€
  • Einsatz: HIT, Wettkampf

Saucony Endorphin Speed

Fazit

Mit dem Saucony Endorphin Speed liefert Saucony einen richtig guten Laufschuh für Tempoeinheiten ab. Viel Komfort, gepaart mit einem guten Schuss an Dynamik, machen den Laufschuh interessant für jeden Läufer. Sicherlich besitzt die Pro Variante eine Ecke mehr an Dynamik, dafür eignet  sich der Enorphin Speed auch für längere Trainingsläufe oder als guter Einstieg in die Laufschuh Kategorie mit Carbontechnologie, auch wenn nur mit „Nylon“.


Der Saucony Endorphin Speed wurde von Saucony kostenfrei zur Verfügung gestellt, dies hatte keinen Einfluss auf den Artikel.