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Nike ZoomX Invincible Run Flyknit im Test

23. März 2021


Nike ZoomX Invincible Run Flyknit

Beim Nike ZoomX Invincible Run Flyknit handelt es sich um das neuste Modell aus dem Nike Project: Run Fearless. Erstmalig kommt bei einem Laufschuh der Superfoam ZoomX ohne extra Element in der Mittelsohle zum Einsatz. Wie sich der Daily Runner läuft, habe ich getestet.

Über den Nike ZoomX Invincible Run Flyknit

Im letzten Jahr startete Nike das Project: Run Fearless mit dem Fokus auf Verringerung von Läuferverletzungen. Flaggschiff dieser Kampagne war der Nike Infinity Run, zu dem sich nun der neue Invicible Run dazugesellt. Ganz klar im Fokus ist dabei die ZoomX Mittelsohle, das Foam mit dem größten Anteil an Energierückgabe, zumindest aus dem Hause Nike. Dies macht den Laufschuh definitiv sehr interessant, da man das Foam eher mit hohen Tempo in Verbindung bringt.

Nike ZoomX Invincible Run Flyknit

Komfort und Passform

Im Upper steckt nicht wirklich was Überraschendes. Flyknit als Obermaterial findet man in vielen Nike Modellen. Es passt sich immer super an den Fuß an und sorgt für eine gute Stabilität. Zusätzlich finden sich im Upper einige Polsterungen wieder, welche vor allem im Schaft für einen sehr hohen Tragekomfort sorgen. Eine feste Fersenkappe und der Clip im Außenbereich geben dem Laufschuh einen sicheren Halt. Die Größe ist True Size und meine klassische Nike Größe war auch beim Invincible Run die richtige Wahl.

Nike ZoomX Invincible Run Flyknit

Dämpfung und Grip

Auf einen Nike Laufschuh mit kompletten ZoomX in der Mittelsohle habe ich lange gewartet, zumindest für meine Schuhsammlung. Bisher war es anscheinend nicht möglich, ausschließlich das sehr weiche Dämpfungsmaterial in eine Mittelsohle zu packen. Im Vaporfly/Alphafly sorgt eine Carbonplatte für den gewissen Halt. Beim Pegasus Turbo ist es ein Mix mit React und im Nike Vomero ist der ZoomX Kern in einer EVA Mischung eingebettet. Um den Invicible Run laufbar zumachen, musste somit an der Form der Mittelsohle gearbeitet werden. Diese ist um einiges breiter aufgebaut und soll somit eine gute Führung gewährleisten. Ähnlich wie beim Infinity Run ist die Form der Mittelsohle nach einer Rocker-Geometrie aufgebaut. Dies soll für ein entspanntes Abrollen beim Laufen sorgen. Über die gesamte Außensohle zieht sich eine Gummimischung, welche für einen guten Grip sorgt. Außerdem macht diese einen langlebigen Eindruck.

Nike ZoomX Invincible Run Flyknit

Auf der Straße

Meine ersten Meter im Laufschuh fühlten sich sehr vertraut, aber dennoch anders an. Durch das ZoomX ist das Laufgefühl schon ähnlich zum Vaporfly, aber nicht so drückend nach vorn. Die Mittelsohle und das Dämpfungslevel sind wirklich sehr hoch und ich musste mich erst ein paar Kilometer daran gewöhnen. Danach lief es sich eher unaufgeregt und das Kilometersammeln mit dem Invincible Run brachte sehr viel Laufspaß.

Vom Trainings- und Tempobereich ist der Laufschuh ganz klar im LIT Bereich einzuordnen, für ein höheres Tempo ist es mir eindeutig „zu viel Laufschuh“. Interessant fand ich, dass mein HR-Schnitt mit dem Daily Runner meist um 5 Schläge niedriger war. Falls jemand was ähnliches feststellt, dann ab in die Kommentare damit.

Nike ZoomX Invincible Run Flyknit

Zahlen und Daten zum Nike ZoomX Invincible Run Flyknit:

  • Gewicht: ca. 314 g (Herrenschuhgröße 44)
  • Sprengung: 9 mm (Vorfuß 27,6 mm, Ferse 36,6 mm)
  • Kategorie: Neutral
  • Preis: 180€
  • Einsatz: LIT

Fazit

Mit dem Nike ZoomX Invincible Run Flyknit bekommst du einen sehr komfortablen Daily Runner an den Fuß. Das weiche ZoomX in Verbindung mit der geschwungenen Mittelsohle lassen einfaches Kilometer sammeln zu. Jedoch sind 180 Euro für einen Daily Runner eine Ansage, dafür, dass er in meinen Augen nur für LIT Einheiten in Frage kommt.

Bilder: Carsten Beier


Nike hat mir den Nike ZoomX Invincible Run Flyknit kostenfrei zur Verfügung gestellt, dies hatte keinen Einfluss auf den Artikel.

3 Kommentare

  1. Was ist hier mit HR-Schnitt gemeint? Ich würde vermuten, „heart rate“, aber die „Schritte“ später im Satz machen mich stutzig.

  2. Alles klar, dann ist es ja was positives. Bei Schrittfrequenz wäre es (für mich) kein wünschenswerter Effekt, wenn die sich verringert 😀