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The Collins Cup und PTO: Zwei Millionen Dollar Preisgeld und Zusammenschluss der besten Profis

20. Januar 2020


PTO professional triathletes organisation

Da scrollt man nichts ahnend durch Instagram und stößt dabei auf folgende Neuigkeiten: Die Professional Triathletes Organisation (PTO) hat sich offensichtlich formiert und vereint ab sofort die besten Langdistanz-Triathleten der Welt in einer Art Gewerkschaft. Neben einer eigenen Weltrangliste, soll außerdem die Idee des „The Collins Cup“ endlich Realität werden. Und zwar beim Challenge The Championship in Samorin Ende Mai mit einem Rekordpreisgeld in Höhe von zwei Millionen Dollar.

Auf der Website protriathletes.org findet man einen Überblick aller Athleten, die dort als „Member“ in einer Foto-Collage als PTO präsentiert werden. Darunter: Jan Frodeno, Sebastian Kienle, Alistair Bronwlee, Cameron Wurf, Lionel Sanders, Andi Dreitz, Anne Haug, Daniela Ryf, Daniela Bleymehl, Laura Philipp und viele, viele andere bekannte Profiathleten. In einer entsprechenden Pressemitteilung, die dort veröffentlicht wurde, können weitere Details über die PTO nachgelesen werden.

Die PTO sieht sich als Non-Profit-Organisation, die die Interessen der Langdistanz-Profis vertritt und sich für Selbstbestimmung der Profis einsetzt. Federführend scheinen die ehemalige Profi-Athletin Rachel Joyce und der Zweitplaztierte des Ironman Hawaiis 2019, Tim O’Donnell, zu agieren. Beide sind Co-Präsidenten der PTO. Wie genau der Einsatz der PTO für den Profisport aussieht, bleibt allerdings erstmal relativ schwammig und unklar.

PTO gewinnt Investment-Unternehmen als Partner

Und die PTO gibt noch mehr bekannt: Mit Crankstart Investment wurde ein finanzkräftiger Partner gefunden, mit dem man offensichtlich Großes vor hat. So soll bei The Championship in Samorin endlich der (bereits vor Jahren angekündigte) The Collins Cup stattfinden. Ein Format, bei dem drei Teams (Europe, USA, Internationals) gegeneinander antreten. Die Teams werden anhand einer PTO-Weltrangliste besetzt. Wie genau The Collins Cup funktioniert und wie dieses Format aussieht, müsste in einem separaten Beitrag erläutert werden. Dazu dann vielleicht bald mehr.

Für die nötige Publicity sorgt dabei vor allem der Ruf des Geldes: Zwei Millionen Dollar Preisgeld werden für die Premiere des The Collin Cups ausgelobt.

Jedenfalls verkündet die PTO nicht nur viele große Namen, die ihr nun natürlich eine gewisse Relevanz und Aufmerksamkeit bescheren. Sondern schickt sich auch an, tatsächlich einen Hebel gegen den großen Player Wanda Sports und Ironman zu entwickeln. Spannende Zeiten für den professionellen Triathlonsport. Und für uns Fans ebenfalls, denn die PTO verspricht außerdem, dass sie sich für eine mediale Aufbereitung und entsprechende Darstellung des Triathlonsports einsetzen wird. Wir holen schonmal das Popcorn raus.

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