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Lea Keim im Portrait – Zum Triathlon-Profi im Eiltempo: Keim Problem

Lea Keim ist „die Neue“ im Perspektivteam von ERDINGER Alkoholfrei. Lea Keim ist aber auch „die Neue“ im Triathlonsport an sich. Erst 2017 hat sie ihren ersten Wettkampf absolviert. Davor? Alles. Nur kein Leistungssport. Ich habe Lea bei ihr zuhause im beschaulichen Dürnau, einige Autominuten von Stuttgart entfernt, besucht und mehr über ihren kurzen, aber ziemlich steilen Weg im Triathlon erfahren. Außerdem habe ich mich bei ihrem Coach Philipp Seipp erkundigt, was er Lea zukünftig alles zutraut. Das Ergebnis lest ihr in diesem Portrait.

Niclas Bock Ehrlich währt am längsten

Sie könne sich „am Montag einen Tag freinehmen!“, schreibt Lea in einer Mail, als wir den Termin für unser Treffen abstimmen. Freinehmen? Ich bin zugegebenermaßen etwas überrascht als sich rausstellt, dass Lea an vier Tagen pro Woche in Stuttgart arbeitet und zusätzlich einen Tag im Home Office. Allerdings wird schnell klar, dass es keine typische Geschichte über den Weg einer Triathletin in den Profi-Sport sein wird, die Lea zu erzählen hat. Im Gegenteil.

Das Perspektivteam von ERDINGER Alkoholfrei unterstützt besonders talentierte Athleten dabei ihren Weg in den professionellen Sport zu finden. Berühmte Beispiele, bei denen dieser Ansatz erfolgreich funktioniert hat: Andi Dreitz, Laura Philipp, Daniela Bleymehl – um nur ein paar Namen zu nennen. Meistens bringen die Talente trotz ihres jungen Alters bereits viel Erfahrung oder zumindest einen leistungssportlichen Background mit. Aber auch das ist bei Lea anders: Ihre ganze Geschichte wirkt wie ein absoluter Kontrast zu den sonst so bekannten Wegen in den Profisport.

Plötzlich Triathletin – Läuft bei Lea

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Radfahren gehörte schon immer zu den beliebten Freizeitbeschäftigungen von Lea. Dass sie das mal professionell machen würde und dann auch noch in Kombination mit Schwimmen und Laufen, hätte sie vor ein paar Monaten selbst noch nicht geglaubt.

Bei unserem Treffen interessiert mich aber erstmal diese Sache mit Leas Arbeit. Also frage ich nach und Lea erklärt: „Ich fahre vier Mal pro Woche nach Stuttgart ins Büro – 45 Minuten hin, 45 Minuten zurück. Das ist zwar ein großer Aufwand, aber mir macht die Arbeit wirklich Spaß. Und für mich ist es wichtig etwas zu tun zu haben, das mir ermöglicht den Sport vor allem aus freien Stücken und aus Spaß zu machen und nicht, weil ich das Gefühl habe es für Sponsoren oder für irgendwelche Ergebnisse machen zu müssen.“ Während Lea erzählt legt sich ein verschmitztes Lächeln auf ihr Gesicht. Nach einer kurzen Denkpause erfahre ich auch warum:

Ohne die Arbeit hätte ich so viel Zeit und würde am liebsten noch mehr Sport machen und trainieren. Es ist also wirklich gut, dass ich noch eine Aufgabe in meinem Alltag habe.

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Ihr Radtraining absolviert Lea am liebsten auf der Schwäbischen Alb – direkt vor ihrer Haustür.

Und genau hier sieht sie auch eine der besonderen Herausforderungen für ihren Coach Philipp Seipp: „Eigentlich muss Philipp immer dafür sorgen, dass ich auch mal die Beine hochlege und eben nicht raus gehe und mich bewege.“ Einige Tage später wird mir Philipp genau das bestätigen, als ich ihn nach seiner Athletin frage. Dazu aber gleich mehr.

  • Lea Keim – kurz und knapp:

  • Geburtstag: 21. Dezember 1991 in Göppingen
  • Triathlon seit: 2017
  • Erstes Rennen: BaWü-Liga mit dem AST Süßen in Backnang
  • Sportliche Vergangenheit: Radfahren und Laufen als Hobby
  • Coach: Philipp Seipp
  • Stärken: Hohe Eigenmotivation
  • Schwächen: Zu viel Energie
  • Darüber kann Lea besonders gut lachen: Sich selbst
  • Leas größte „Macke“: Unordnung, die in Chaos mündet
  • Ziele 2019: Rhein-Neckar-Cup und Mittel-Distanzen

Nun, das Besondere an Leas Geschichte ist aber weder ihr Job als „Medical Communication Specialist“ für den sie täglich gut anderthalb Stunden im Auto verbringt, noch ihr Freiheits- oder Bewegungsdrang. Viel interessanter ist nämlich der Blick auf ihre sportliche Vita, denn die ist erstaunlich kurz. Erst 2017 hat Lea ihren ersten Triathlon absolviert. Ein paar Monate zuvor lief sie den Halbmarathon in Ulm „einfach so und aus Spaß“, kommentiert sie heute. Von Freunden wurde sie dann zum gemeinsamen Schwimmtraining überredet. Und bevor Lea sich versah stand sie nur wenig später mit den Damen des AST Süßen an der Startlinie der Baden Württemberg-Liga in Backnang und so nahm ihre noch junge Triathlon-Karriere ihren Lauf. Plötzlich Triathletin eben.

Ich habe im Triathlon etwas gefunden, von dem ich vorher gar nicht wusste, dass mich etwas derartig begeistern und erfüllen kann.

Über die wenigen Rennen in der BaWü-Liga, in denen Lea sich bereits ganz beachtlich schlägt, führt sie ihr Weg zum Saisonfinale 2018 zur Challenge Davos in die Schweiz. Sie meldet sich für das Rennen über die Kurzdistanz an und bei jeder normalen Geschichte, wäre es auch zu einem Start gekommen. Aber es ist halt nicht jede normale Geschichte und deshalb kam es so: „Am Morgen des Renntags habe ich den kurzen Entschluss gefasst und von der Kurz- auf die Mitteldistanz umgemeldet. Ich wollte es einfach mal ausprobieren und sehen wie es sich auf der längeren Strecke anfühlt.“ Im Rennen fühlt es sich offensichtlich ganz gut an und so erreicht sie am Ende auf dem 5. Platz das Ziel.

Philipp Seipp: „Wir verfolgen aktuell drei Ziele“

Einige Tage nachdem ich Lea kennengelernt habe frage ich bei ihrem Coach nach und möchte gerne noch etwas mehr über sie herausfinden. Welche Eigenschaften bringt sie als Sportlerin mit um eine gute Triathletin zu sein? Philipp sagt: „Lea macht den Sport aus purer Freude und würde am liebsten 30 Stunden pro Woche trainieren. Meine Aufgabe liegt im anleiten und führen einer extrem motivierten und leidenschaftlichen Sportlerin.“ Von jemandem, der als Coach mit Athleten wie Laura Philipp, Sebastian Kienle oder Franz Löschke zusammenarbeitet klingt das nicht nur nach einem großen Lob, sondern auch nach großem Vertrauen und Überzeugung, die er in Lea steckt. Er meint:

Lea ist neugierig und will ihre Grenzen ausloten.

Im Training stehen im Moment drei wesentliche Dinge ganz oben auf der To-Do-Liste: „Wir wollen gesund und konstant arbeiten. Wir wollen so viel Speed wie möglich aufbauen. Und wir wollen eine solide Basis für die kommenden Jahre schaffen.“ Lea berichtet mir von viel Abwechslung in ihrem Trainingsplan und, dass sie aktuell bis zu 19 Stunden pro Woche trainiert. Einige Stunden davon im Keller ihres Elternhauses, auch wegen des praktischen Zeitmanagements. Die Einrichtung umfasst nicht nur Laufband und Watt-Bike, sondern auch ein Basis Set-Up für Kraft- und Athletiktraining.

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Und dennoch: Das Training an der frischen Luft, auf der Schwäbischen Alb oder den Fluren und Wäldern  vor ihrer Haustür macht Lea dann doch bedeutend mehr Spaß. Wohin es sie in Zukunft führen wird? „Lea hat bereits ein starkes Radfahren und gutes Laufen. Je nach Geschwindigkeit und Weiterentwicklung von Schwimmen und Laufen wird sie für viel Freude sorgen! 2019 wird sie auf jeden Fall den Vergleich mit der deutschen Spitze suchen, um herauszufinden wo sie steht“, gibt Coach Philipp die Marschroute vor.

Interessant und außergewöhnlich

Es war spannend eine Athletin kennenzulernen, die noch so neu im Triathlon ist und trotzdem schon so sortiert und klar in ihrer Herangehensweise. Ich persönlich bin auf Leas Saison 2019 sehr gespannt. Mit Philipp als Coach an ihrer Seite und dem Perspektivteam von ERDINGER Alkoholfrei im Rücken stehen die Zeichen gut, dass wir ihren Namen dieses Jahr häufig ziemlich weit oben in den Ergebnislisten der geplanten Rennen im Rhein-Neckar-Cup sehen werden. Spannend werden ihre Auftritte und ihre Weiterentwicklung auf der Mittel Distanz, die nach aktuellem Stand aber noch nicht ganz sicher feststehen.

Lea Keim auf ihrem Weg verfolgen:

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