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Tamara bloggt – Do!-athlon: Laufen, Radfahren, Laufen

Die Saison 2019 habe ich vor kurzem mit meinem ersten Duathlon eröffnet. Ende April, irgendwie noch gar nicht in Wettkampfstimmung und gefühlt auch noch nicht fit, den ständigen Erkältungen über den Winter sei Dank. Wie der Tag aus meiner Sicht verlaufen ist, will ich euch nicht vorenthalten. Und wie findet ihr dieses Duathlon eigentlich?

Tamara Hitz Leben bedeutet Lachen
14. Mai 2019 Bike & Run Special Blog

Ich hatte mich relativ spontan dazu entschieden beim Hilpoltsteiner Duathlon an den Start zu gehen. Die Distanzen: Acht Kilometer Laufen, 30 Kilometer Radfahren und zum Schluss nochmal drei Kilometer Laufen. Klingt erst mal gar nicht so schlimm und ich sagte zu mir selbst: Komm versuch es doch einfach mal. Wie gesagt, es war meine Duathlon-Premiere und ich konnte mir schon denken, dass es kein Zuckerschlecken werden würde. Und auf den Muskelkater danach war ich auch schon gespannt!

So machte ich mich am Sonntagvormittag mit einer Freundin auf den Weg von Nürnberg nach Hip (so nennen die Einheimischen das kleine Örtchen Hilpoltstein). Es sollte das erste Mal werden, dass ich seit Hawaii wieder draußen auf dem Zeitfahrrad sitzen würde. Das wird geil, dachte ich mir. Im Gedächtnis noch der Raddruck vom letzten Jahr. Es hatte sich vorher noch nie so gut angefühlt und ich hatte das Gefühl, so langsam auch mal Radfahren zu können… Und das ist ja gerade mal ein halbes Jahr her.

Ich sag’s euch: So ein Duathlon ist nochmal eine ganz andere Nummer als Triathlon. Die doppelte Laufbelastung ist nicht ohne! Und es ist auch gar nicht so einfach nach dem ersten Lauf direkt aufs Rad zu springen und hart in die Pedale zu treten. Die Beine sind nämlich vor allem am Anfang erstmal richtig Pudding…

Insgesamt hat es mir aber echt Spaß gemacht und es war eine tolle Erfahrung – auch wenn ich sehr froh bin, dass die kommenden Wettkämpfe wieder alle mit Schwimmen beginnen.

Nun ist es Mitte Mai und so langsam beginnen die Triathlon-Wettkämpfe. Zwar mussten sich die Athleten bei den ersten Rennen noch fast durch den Schnee kämpfen, aber wir hoffen einfach mal, dass es in den nächsten ein bis zwei Wochen ganz schnell rund 20 Grad wärmer wird – und bleibt. Wenn wir ganz fest dran glauben, dann wird es bestimmt auch so.

Endlich wieder Triathlon!

Für mich geht es jetzt auch bald in knapp zwei Wochen wieder los mit Triathlon. In Ingolstadt werde ich über die Mitteldistanz starten. Wenn ich mir das so recht überlege, würde mir eigentlich auch eine Olympische Distanz reichen, da ich mit Trainingsstunden dieses Jahr sicherlich nicht glänzen kann. Aber irgendwie ist es auch schön bei einem Wettkampf zu starten, bei dem man zwar schnell unterwegs ist, aber eben nicht die ganze Zeit am Limit sein muss… das erwartet mich dann nämlich eine Woche später!

Dann geht es zum Auftakt der 1. Triathlon Bundesliga in den Kraichgau. Naja, was soll ich sagen? Davor habe ich echt ein bisschen Angst. Und zeitgleich freue ich mich. Ein wirres Gefühlschaos.

Es kennt sicher jeder von euch, dass man vor dem ersten Wettkampf noch mehr aufgeregt ist als sonst. Man weiß nicht so richtig wie fit man ist. Erst mal Daten und Zahlen sehen, um sich sicher zu sein, dass man gut trainiert hat. So geht es glaube ich vielen von uns.

Wovor habe ich „Angst“? Ich erklär’s euch: Ja, ich kann zwar ganz gut Schwimmen. Aber für die Bundesliga muss man nicht nur Schwimmen können, sondern noch viel wichtiger ist, dass man sich beim Start nicht abdrängen lässt, sich durchbeißt, auch wenn das manchmal heißt, etwas grob zu seinen Mitstreiterinnen sein zu müssen. Und genau das ist der Punkt warum ich so nervös bin. Und wie soll ich das trainieren? Ich kämpfe zwar gelegentlich mit vollen Schwimmbahnen im öffentlichen Badebetrieb, aber das zählt nicht…

Es wird also der Sprung ins Haifischbecken, wenn es am 1. Juni losgeht!

Aber erstmal Ingolstadt. Da genieße ich nochmal, dass es im Rennen etwas gemütlicher zugeht und man sich in den Disziplinen und in der Wechselzone nicht so stressen muss. In der Bundesliga wird es um jede Sekunde gehen. Mal schauen ob Coach Nils mich fit genug bekommen hat, um mit einem guten Gefühl den Saisonstart zu bewältigen.

Ich wünsche euch viel Spaß mit der Triathlonsaison 2019! Vielleicht laufen wir uns ja mal über den Weg.

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