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Fastest Known Time (FKT) – Alternative zu Wettkämpfen?

31. März 2021


fastest known time

Das letzte Laufjahr hat es gezeigt: Ohne Wettkämpfe ist Kreativität gefragt. In der Trailrunning Szene hat sich besonders das Konzept der Fastest Known Time, kurz FKT, etabliert. Was steckt dahinter und was können Hobbyläufer davon adaptieren?

Fastest Known Time – Simple erklärt

Eine Fastest Know Time ist die benötigte Zeit auf einer bestimmten Route oder Strecke. Dabei zählt die komplette Zeit vom Start bis zum Zielpunkt. Pausen werden somit mit einberechnet. Bei der Strecke handelt es sich beispielsweise um einen relevanten Wanderweg, eine Gipfelbesteigung oder eine Umrundung eines Sees. Die Laufrichtung wird zudem immer beibehalten und die Prüfung erfolgt über ein aufgezeichnetes GPS File. Hochgeladen wird der Lauf auf fastestknowntime.com. Da erhält man auch einen kompletten Überblick über die Kriterien.

Alternative im Training 

In erster Linie richtet sich das Konzept an ambitionierte Trailrunner, doch prinzipiell kann jeder Läufer davon profitieren. Schließlich muss es nicht immer gleich ein Ultratrail oder eine Strecke mit 3.000 Höhenmetern sein. So lässt sich auch einfach der nächste Hausberg hinauf ballern. Vergleichen kann man dies natürlich simpel mit einen GPX Vergleich. Noch einfacher geht das allerdings über ein erstelltes Segment auf Strava (muss ja nicht auf Public gestellt werden). So kann man sich über so ein Segment mit seinen Laufbuddys vergleichen und sich gegenseitig pushen. Der Kreativität sind somit keine Grenzen gesetzt. 

Streckenfindung

Die Streckenfindung ist kein großer Akt. Eine Vielzahl an Online-Portalen bieten diesbezüglich ausreichend Infos. Zum Beispiel können sich Läufer an den Routen von der FKT oder von Trailwettkämpfen orientieren. Bei regionalen Strecken bieten sich Komoot oder Garmin Connect zum Durchforsten an. Einfach das GPS File auf die Laufuhr laden und los geht’s. Allerdings sollte man hier auch immer etwas Vernunft mitbringen, denn nicht jede Strecke ist für einen Sololauf geeignet. Besonders anspruchsvolle Stecken im alpinen Terrain sollten eher nicht alleine gelaufen werden. Die Gefahren durch Wetterumbrüche oder nicht abgesicherte Passagen sind nicht zu unterschätzen. 

Ich persönlich würde bei der Streckensuche auf entsprechende Wanderportale zurückgreifen. Hier kann man davon ausgehen, dass die Strecken sicher und gut laufbar sind. Ein spannendes Format ist beispielsweise das MY Virtual Trail, wo es neben Strecken auch monatliche Competitions gibt.

Passende Links

Fazit

FKT und das Ablaufen besonderer Strecken gehen Hand in Hand und können eine gelungene Abwechslung ins Laufjahr bringen. Als ambitionierter Läufer bietet es die Möglichkeit auf bekannten Routen gegen Gleichgesinnte anzutreten. Für die Hobbyläufer kann es genau der Motivationspush im Training sein.

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