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Ironman VR1: Virtuelle Ironman-Premiere mit Stärken und Schwächen

Das VR1 von Ironman ist Geschichte. Im Zuge des neuen Ironman Virtual Clubs feierte das dazugehörige virtuelle Rennprogramm am Wochenende Premiere. Innerhalb von drei Tagen mussten 5 und 21 Kilometer gelaufen, sowie 90 Kilometer radgefahren werden. Rund 11.000 Athleten waren dabei! Die Meinungen über das neue Format gehen nach der Premiere jedoch auseinander.

Niclas Bock Bocki Pushing Limits
Bocki Ehrlich währt am längsten

Es ist beachtlich: Das VR1 wurde von Ironman nur knapp zwei Tage, bevor es losgehen sollte, vorgestellt. Quasi über Nacht waren bereits über 3.200 Athleten angemeldet und letztendlich hatten sich rund 11.000 Sportler in die Meldeliste eingetragen. Der Anmeldeprozess erfolgt wie zu einem ganz normalen Ironman oder Ironman 70.3 – allerdings kostenlos. Ob die Teilnahme an der VR-Serie auch zukünftig kostenfrei sein wird, ist noch nicht sicher, aber so wirklich daran glauben will niemand.

Ironman VR1: Das „Rennformat“

Die Aufgabe vom Wochenende lautete: Die Teilnehmer hatten von Freitag bis Sonntag Zeit, um in beliebiger Reihenfolge und auf beliebige Art 5 und 21 Kilometer zu laufen und 90 Kilometer auf dem Rad zurück zu legen. Regeln oder Vorschriften mussten dabei nicht beachtet werden. Die Leistungen mussten per GPS-Uhr und Radcomputer aufgezeichnet werden und wurden dann per Synchronisierung mit einer Trainings-App (Garmin Connect, Strava, etc.) in die virtuelle Welt von Ironman eingespeist. Diese Daten waren dann Grundlage für die Ergebnisse. Wie die Streckenprofile oder Witterungsbedingungen aussahen, wurde nicht berücksichtigt. Und logischerweise war auch keine Kontrolle möglich, ob jeder die hochgeladenen Leistungen selbst erbracht hat oder ob sonst wie geschummelt wurde.

Es fällt mir ein bisschen schwer, diese Art des Sporttreibens als Wettkampf oder Rennen zu bezeichnen. Denn das ist es eigentlich nicht, auch nicht in der virtuellen Welt. Zwar absolviert jeder Teilnehmer die einzelnen Disziplinen und Distanzen, aber die Vergleichbarkeit – die normalerweise innerhalb eines Rennens vorgegeben ist -ist bei Ironman VR schlichtweg nicht vorhanden. Und vermutlich wird sie auch nicht herzustellen zu sein.

Das VR-Format ist eine geniale Möglichkeit, um Triathleten zu motivieren und zu pushen und bei 11.000 Teilnehmern sieht man auch, dass das hervorragend funktioniert. Aber ein Wettkampf-Format ist es nicht.

Stärken und Schwächen: Austricksen leicht gemacht?

Übers Wochenende haben sich viele Triathleten gemeldet und von ihren Erfahrungen und Eindrücken erzählt. In einer Sache waren sich eigentlich alle einig: Es hat schon irgendwie Bock gemacht! Auch wenn das Feeling, das Kribbeln vor dem Start, die Stimmung am Streckenrand und der Flair eines Rennens fehlen mögen, so hatten alle ihren Spaß. Und das ist doch irgendwie nice: Bei Wettkämpfen gibt es immer jemanden der hadert, jammert oder um keine Ausrede verlegen ist. Den Eindruck habe ich nach dem Ironman VR1 nicht.

Jeder scheint zufrieden und happy. Vielleicht ist das ein Vorteil von so wenig Regeln und so viel Freiheit? Auf jeden Fall ist das eine schöne Erkenntnis!

Auch einer unserer ganz treuen Leser hat sich gemeldet. Vincent hat sich nämlich auf die Suche nach Schwachstellen begeben und wollte herausfinden, wie sich das technische System bescheißen lässt – investigative Recherche sozusagen. Jedenfalls hat er eine Menge ausfindig machen können. Auch über Instagram kam die ein oder andere Nachricht, mit einigen Hinweisen auf Schwachstellen. Eine Auswahl:

  1. Laufband-Laufen: Wenn man auf dem Laufband läuft und eine Uhr hat, die die Pace allein über die Armbewegung bestimmt (wenn man keinen Fußsensor hat), kann die Pace sehr stark von der auf dem Laufband eingestellten Geschwindigkeit abweichen. Mit meiner Polar V800 zum Beispiel landet man schonmal bei einem lockeren Einlaufen im Fitnessstudio nach 17 Minuten bei 5 Kilometer.
  2. Alte Aktivitäten einspeisen: Es reicht, dass man eine von seinen alten Aktivität aus Strava, Garmin oder Polar herunterlädt, dann das Datum auf Fr/Sa/So (also den entsprechenden VR-Eventzeitraum) ändert und wieder hochlädt. Und schon wird das Ganze als „abgeleistete“ Aktivität gezählt.
  3. Verschleierungstaktik: Man muss die Aktivitäten nur einmal kurz auf Strava hochladen, warten bis diese bei Ironman synchronisiert sind und kann die Einheit bei Strava wieder gelöscht werden, um “zu vermeiden” dass sich jemand die Einheiten genauer anschauen kann.
  4. Zeitzonen-Defizit: „Bin Freitag die 5 Kilometer eine Stunde zu frühe gelaufen, da ich die amerikanische Zeitzone nicht bedacht hatte, in der das VR1 stattfindet. Also mit ordentlich Wut im Bauch ein zweites Mal 5 Kilometer geballert – leider ungültig! Ich habe wohl zu viele Einheit hochgeladen, es sind nämlich nur vier pro Tag möglich. Mit meinen Warm-Ups und Cool-Downs war es dann zu viel. Eine Info, dass es das zu beachten gilt, stand nirgendwo.“

Es würde mich brennend interessieren, welche Erfahrungen ihr gemacht habt? Haut sie gerne hier in die Kommentare unter dem Beitrag oder via Facebook unter das Posting. 

Ach ja, Vincent hat am Wochenende eine Schwimmrunde im Freiwasser gedreht – mit GPS-Uhr und dementsprechend unzuverlässiger Distanz-Angabe. Der Ironman-App war das auch zu schnell – also offensichtlich scheint es Möglichkeiten zu geben, um erbrachte Leistungen automatisiert in Frage zu stellen und nicht anzuerkennen. Das sieht dann so aus:

Ironman VR1 Screenshot

Ein Blick in die Ergebnisliste zeigt, dass es vielleicht auch am Wochenende beim VR1 Sinn gemacht hätte, zumindest mal die ein oder andere Leistung zu überprüfen. Eine Zeit von 1:32:16 Stunden (Kyle Meyerholtz, AG 25-29) für 90 Kilometer erscheint doch irgendwie unrealistisch, aber vielleicht wollte Kyle auch nur ein paar Schwachstellen herausfinden und ist offensichtlich fündig geworden! Jedenfalls ist er die 90 Kilometer tatsächlich gebrettert. Bergab. Mit 192 Watt Durchschnitt (siehe Strava). Ebenfalls in Frage stellen könnte man die Leistung von Loic Hélin aus der Altersklasse 40-44: Er benötigte 1:45:36 Stunden für den Bikepart.

Es finden sich massenhaft Zeiten unter zwei Stunden, also mit einem Stundenmittel von über 45 km/h.

Übrigens auch bei den Frauen: Ungeschlagen Kelly Hilman, die mit 1:38:47 Stunden, also etwa 55 km/h, die 90 Kilometer radelte. Nun ja, wie dem auch sei. Es geht nicht darum hier irgendwen an den Pranger zu stellen, sondern einfach um zu zeigen, dass die erbrachten Leistungen durchaus unrealistisch sein können. Und natürlich gilt das auch nicht für alle! Aber wenn es ein Wettkampf-Format sein soll, das zukünftig vielleicht sogar Teilnahmegebühren kosten soll, dann muss irgendwas daran getan werden. Und sollten tatsächlich irgendwann mal unter diesen Umständen Slots für eine Ironman- oder Ironman 70.3-Weltmeisterschaft vergeben werden, dann wäre das zumindest fragwürdig.

Eure Meinung: Habt ihr beim VR1 mitgemacht?

Ich finde es generell spannend, was Ironman mit dem Virtual Club und diesem neuen Format auf die Beine stellt. Ja, ich finde das cool! Natürlich gibt es Kinderkrankheiten, aber es hängt ja auch noch nichts dran, ist es kostenlos und im Moment einfach ein nettes Gimmick für Triathleten.

Habt ihr vielleicht am VR1 teilgenommen? Wie hat es euch gefallen? Was war gut, was kann besser werden? Und würdet ihr in Zukunft Teilnahmegebühren bezahlen? Lasst gerne mal hören!

15 Kommentare

  1. Hallo,
    Vielen Dank für den tollen Blogeintrag!
    Das klingt, als wäre es ne schöne Hilfe zur Motivation.

    Bekommt man am Ende denn auch zumindest sowas, wie eine Urkunde?

    LG Ann-Kathrin

  2. Viele sind ja auf Zwift in der Gruppe gefahren, was ja auch schnelle Zeiten verursacht. Aber zum Thema Drafting gab es ja auch keinerlei Regelungen von Ironman.

    Außerdem konnte man seine offizielle Endzeit nicht direkt einsehen. Bei den Zwischenständen wurde auch nur immer das Leaderboard veröffentlicht. Das fand ich etwas schade.

    Aber sonst wars schon cool – Ich empfand es als „Berechtigung“ mal ein Wochenende voll zu ballern; Sonst hält man sich ja eher im Training zurück 🙂

  3. Ich finde das Ganze eigentlich ganz witzig, allerdings verstehe ich nicht, warum Ironman ein Ranking veröffentlicht. So wird ein „Wettbewerb“ erzeugt, der überhaupt keinen Sinn ergibt.

  4. Sehr cool geschrieben und beschrieben.
    Habe auch eine Schwachstelle. Ich bin mit Zwift genau die selbe Strecke gefahren wie mein Mann. Aber ich war sogar fast 3 min schneller. Es kann gut sein dass seine eingestellte FTP zu hoch war und ich somit mehr kg/Watt gedrückt habe??? Das war auch zu sehen aber hier kann man bei den Einstellungen in Zwift ja auch bescheissen indem man sein Gewicht leichter macht oder seine FTP runter setzt und somit mehr treten kann……

  5. Mich reizt das ehrlich gesagt überhaupt nicht. Andere Plattformen haben aufgrund der integrierten sozialen Komponente einem deutlich höheren Motivationsfaktor und Challenges o.ä. gibt es auch bei Strava.
    Sehe daher absolut keinen Sinn in einer weiteren Plattform, die eigentlich überhaupt nichts kann und in meinen Augen kein Alleinstellungsmerkmal außer den Absender IM hat.
    Für mich als Age-Grouper, der verhältnismäßig neu dabei ist und dieses Jahr den ersten 70.3 gemacht hätte, kann das kein Wettkampfersatz sein. Jedenfalls nicht, solange man nicht zu den Top-Athleten gehört. Das eine Menge Leute schneller sind als ich weiß ich schon. Aber gemeinsam mit allen auf der Strecke zu sein, den ein oder anderen auch mal überholen, das aufgrund der Atmosphäre sich selbst übertreffen…das funktioniert für mich nicht virtuell.

  6. Die VR Idee von Ironman beinhaltet sicher einige positive Aspekte. Beispielsweise scheint sie eine gute motivationale Brücke, um aus der Corona Zeit herauszukommen. Sie vermittelt dem Teilnehmer das Gefühl, man ist Teil einer großen, aktiven Gemeinschaft, die kreativ die Isolationszeit zu überwinden versucht. Sie weckt mit der Dynamik eines Wettbewerbs lethargische und zum Trübsinn neigende Lebensgeister.
    Aber sie ist kein faires, verifizierbares und nach Chancengleichheit suchendes Wettspiel. Zumindest nicht in der jetzigen, unausgegorenen Form. Der Betrug wird nicht entlarvt und will auch nicht entlarvt werden. Hier möchte ein neu positioniertes Wirtschaftsunternehmen ganz schnell die erlittenen finanziellen Defizite wieder ausgleichen. Sicher auch berechtigt. Und mitmachen, kann jeder, der mit der Idee leben kann – mit oder ohne Abwägung der Argumente. Vielleicht einfach nur aus Liebe zu diesem geilen Sport.

  7. Mahlzeit,
    ich kann diesem Format leider überhaupt nichts abgewinnen. Es gibt auch in Zeiten von Corona viel sinnvollere Challenges (bspw. über Strava). Habe mir auch kurzzeitig mal den Livestream angeschaut. Habe aber auch relativ schnell wieder ausgemacht, da ich es ziemlich langweilig fand. Ich hoffe, dass auf diese Art und Weise keine Slots für irgendwelche Weltmeisterschaften vergeben werden. Hat für mich nichts mit Racing zu tun. Aber jeder kann machen was er will und wenn sich am Ende viele Menschen beteiligen, dann stößt sowas halt auch auf Zuspruch.
    Genießt die Sonne und bleibt alle gesund.
    Sport frei!

  8. Ich war auch ein Teilnehmer. Warum? Spontan. Irgendwie habe ich den Drang verspürt, da mitmachen zu wollen – alleine, um zu sehen, was das ist…und die verlangten Disziplinen passten ganz gut zu meinem von Nils Goerke aufgestellt Trainingsplan. Gut, Freitag wäre Ruhetag gewesen, aber 5km laufen sind ja fast ein Ruhetag, wenn man langsam läuft. Spontan haben sich 4 von „meinen“ Jungs ebenfalls angeschlossen und damit fing das Dilemma an. Die ersten 2 legen Zeiten vor und vorbei ist es mit dem Plan „dabei sein ist alles“ und ich setze trotzdem meinen Trainingsplan um. Stattdessen 5km schnell, aber eher bei 90%…das lässt alle Möglichkeiten… versaut aber den Ruhetag…
    Dafür stellt sich ein schönes Gefühl ein… es geht mal wieder um was…wie auch immer man das vergleichen kann..keine Ahnung…aber man kann es diskutieren in de WhatsApp Gruppen und nach dem langen Winter kann oder muss jeder mal die Hosen runter lassen…
    Die Vergleichbarkeit ist mir dabei gar nicht wichtig. Ich finde es bemerkenswert, dass es Menschen gibt, die offensichtlich nicht selbst erzielte Leistungen einbringen. Bei uns im Team würde das zu einem internen Shit Strom führen…aber vielleicht haben diese Menschen keine Freunde…
    Statt Vergleichbarkeit geht es für mich um die Diskussionen mit Sportfreunden, die entstehen und gerade die Offenheit des Regelwerkes ist es dabei, die es ermöglicht, dass viele mitmachen. Egal welches Wetter und wer wann am WE Zeit hat, irgendwie kriegt es jeder hin.
    Wir 5 Tri-Speedys aus Peine hatten jedenfalls unseren Spaß und wir haben gelitten. Seit langem mal wieder. An 2 aufeinanderfolgenden Tagen macht sonst keiner von uns HIIT. Und plötzlich folgen 90km „Bike-Ballern“ auf einen HM oder andersrum. Jeder hat da auch mit müden Beinen zu kämpfen…Ironman bringt also hier eine große Community mit, die unabhängig von Zwift und Rollentrainern funktioniert also Outdoor und Indoor-Verfechter zusammenbringt.
    Für VR2 gibt es bereits wieder Interessenten…
    Abzuwarten bleibt natürlich, was daraus wird, wenn Corona vorbei ist und echte Rennen kommen oder wenn Geld verlangt werden wird. Die Rennen könnten eine Alternative sein im europäischen Winterhalbjahr und die Leistungstests ergänzen. Eine Teilnahmegebühr von mehr als 10€ kann ich mir allerdings auch nicht vorstellen. Naja…je nachdem, was an zurückbekommt…vielleicht gibt es neben dem Rennen ja noch weitere Leistungen oder es wird mit dem AWA Statusprogramm gekoppelt…

  9. Wenn der Widerstand auf der Rolle weg ist, schaffe ich mit dem 56er Kettenblatt auch 70km/h bei 200Watt über 2Stunden, dadurch dass ich nicht Swift nutze.
    Letztlich ging es um nichts, ansonsten müssten die Programme standardisiert sein und alle auf die Rolle und ein Laufband, da das Gefälle und der Wind bei jeden Teilnehmer unterschiedlich sind. Ich war dabei, fand es gut und war bereits Samstag fix und fertig – ohne hätte ich nur wieder ruhige Einheiten gemacht.

  10. Ich fand‘s MEGA.
    Hab‘ mich mal just for fun angemeldet, hab noch nie im Leben einen Triathlon bestritten und war froh über die Möglichkeit, so etwas mal unter halbwegs Wettkampfbedingungen durchzuführen. Mit Urkunde wärs noch geiler gewesen 😉
    Ohne das hätte ich das so niemals gemacht, never ever.. Gerne wieder ..
    Außerdem hab ich jetzt Blut geleckt, jetzt will ich einen echten!

  11. Danke für den text. Lesenswert. Ich selbst habe auch mitgemacht, da mir ein wenig die Motivation fehlt insbes. beim Radfahren. So fand ich die Sache für mich persönlich top. Sehr motivierend. Was ich irgendwie nicht verstehen kann, wie jemand wirklich eine Zeit DEUTLICH unter 2h als AG hochladen kann. Da muss man doch selbst darauf kommen, dass die Zeit nicht wirklich ok/realistisch ist. Was mir fehlt wäre vielleicht doch zwei Rankings: Virtuell und Outdoor. Mal sehen was da noch kommt. An der „OD“ mache ich mit – allein, um aufs Fahrrad zu steigen.

  12. Hab auch mitgemacht. War super. In der Wechselzone gabs diesmal auch Grillfleisch und nachher Kuchen. Geht ja sonst eher nicht. War halt eher kein Wettkampf. Aber war trotzdem motivierend. Ich war allerdings ziemlich im hinteren Mittelfeld. Dafür aber auch alles sauber und ohne fake.
    Seit heute sind ja auch die Detailergebnisse abrufbar. Mein Eindruck ist, dass da auch viele nach der Einheit nicht gestoppt haben und daher die Zeit sehr schlecht ist (z.B. 59:38 auf 5 bei nem Profi). Andere haben wahrscheinlich bei Zwift Windschatten genutzt oder sind eine Strecke bergab gefahren. Ich tippe mal richtig gecheated haben nur wenige. Und selbst wenn, egal.

  13. Ich habe auch mitgemacht. Habe alle 3 Disziplinen, mit jeweils 20 Minuten Pause dazwischen, am Samstag nacheinander abgearbeitet. Die 2 Läufe Outdoor, den Radpart Indoor auf Zwift. Hat wirklich Spass gemacht u. ich bin mal aus der Komfortzone raus gekommen 🙂 Als richtigen Wettkampf kann man das ganze aber nicht sehen weil ja jeder andere Bedingungen hat (Indoor, Outdoor, Höhenmeter, Wind, Wetter usw) Anmeldegebühr wäre ich nicht bereit zu zahlen. Sehe das Ganze eher als Spassevent in dieser schwierigen Zeit.

  14. Das VR1 war ein nettes social Race. Wer da irgendein Rennen gesehen haben will tut mir leid. Von mir aus soll Herr Meyerholtz eine Zeit von 1:32:16 einstellen und Patrick Lange 2:21:XX. Ich selber habe für die 90K 3:XX:XX benötigt. Irgendwann wird es wieder richtige „Wettkämpfe“ geben. Auf der gleichen Strecke, alles an einem Tag und dann hat man auch wieder eine richtige Einschätzung, wo man wie im Vergleich steht. Bei den VRX-Rennen kann jeder seinen Lionel Sanders raushängen lassen. Auf der Rolle daheim ganz große Werte treten und dann in den IM-Rennen „überraschend“ eingehen.

  15. Bei dem Wettbewerbsformat sieht man mal wieder deutlich, warum es leider Wettkampfrichter beim Triathlon braucht. Beim VR2 war die komplette TOP10 schneller als Jan Frodeno bei Olympia in Peking. Auch waren die Profis beim VR2 mindestens 10 Minuten langsamer als die ambitionierten Agegrouper…hm. Kein Wunder, da die Agegrouper angeblich bis zu 60km/h schnell gefahren sind….über 30 Minuten!

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