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Südtirol – Der Trainingslager-Geheimtipp für Triathleten

Hier kommt ein Geheimtipp für eure Trainingslager-Planung: Südtirol. Ab Mai könnt ihr dort nochmal richtig gut einen draufpacken und euch den Feinschliff für die Saison verpassen. Das Terrain ist anspruchsvoll, aber trotzdem kann man das Training in Südtirol richtig genießen. Die atemberaubende Landschaft, gepaart mit langen Anstiegen und rasenden Abfahrten ist eine Trainingslager-Destination mit Suchtpotential. Vor allem kommen hier auch Begleitpersonen auf ihre Kosten, die mit Triathlon eher wenig am Hut haben.

Niclas Bock Ehrlich währt am längsten

Ach, Südtirol. Stundenlang könnte ich von Dir schwärmen. Von den Pässen, den sensationellen Straßen, den Ausblicken auf die Bergpanoramen in alle Himmelsrichtungen und vom guten Essen. Aber wenn ich mir etwas wünschen dürfte, dann doch bitte etwas besser geregelte Öffnungszeiten Deiner Schwimmbäder. Aber ansonsten: Du bist definitiv der schönste Ort für ein Trainingslager. Da lege ich mich fest.

Zwischen Meran und Bozen: Lana als Dreh- und Angelpunkt

Meine bisherigen Trainingslager in Südtirol habe ich in Lana absolviert. Mein alter Coach Faris Al-Sultan hatte ich mich erstmals für ein paar Tage nach Südtirol zitiert und ich war direkt schwer begeistert. Lana ist ein cooles, kleines Örtchen, in dem es alles gibt, was man braucht: Gemütliche Pensionen zum übernachten und frühstücken, eine gute Auswahl an Restaurants mit leckerem Essen und einen großen Supermarkt mit sensationellen Öffnungszeiten. Der Ort ist aber auch ein schöner Ausgangspunkt fürs Rad- und Lauftraining. Wie angemerkt hapert es hier und da mit den Schwimmbedingungen, aber dazu gleich mehr.

Laufen an der Etsch

Meine Laufkilometer habe ich allesamt um Ufer der Etsch abgespult. Der Radweg ist flach, spitzenmäßig asphaltiert und dient somit optimal dazu, wenn man mit Blick auf die Saison sein Lauftraining etwas genauer kontrolliert und pacen möchte. Von Lana aus gelingt man über eine Brücke auf den Radweg und kann dort entscheiden, ob man lieber in Richtung Meran oder Bozen läuft. Ich persönlich habe die Bozen-Richtung bevorzugt, da die Aussicht etwas schöner ist.

Radfahren: Pässe, Pässe, Pässe fahren

Auch die Radausfahrten beginnen immer auf dem Radweg entlang der Etsch. Eine Klassiker-Runde von Lana aus: 20 Kilometer flach entlang der Etsch nach Eppan, von dort durch die Weinberge in Richtung Kalterer See und nach etwa 28 Kilometern Gesamtdistanz beginnt rechts der Anstieg auf den Mendelpass (etwas weniger als 15 Kilometer). Oben angekommen lohnt sich ein Blick zurück ins Tal und auf das Bergmassiv. Es folgt eine rasante Abfahrt nach Fondo, wo wenig später der Gampenpass erklommen wird, ein sehr humaner und gleichmäßiger Anstieg. Vom Gipfel des Gampenpasses geht es in einer Tour bergab direkt zurück nach Lana – knapp 20 Kilometer Vollgas! Die ganze Runde hat ungefähr 85 Kilometer und stand bei uns immer am ersten und letzten Tag auf dem Plan.

Viele weitere Möglichkeiten für unvergessliche Touren:

  • Stilfser Joch: Der vielleicht schönste Anstieg, den ich bisher überhaupt jemals gefahren bin. Von Prad aus windet sich die Passstraße in 48 Kehren hinauf bis auf 2.757 Meter über dem Meer, insgesamt ist der Anstieg mit etwas mehr als 1.800 Höhenmetern gespickt, die sich auf 25 Kilometer verteilen.
  • Empfehlenswerte Pässe für eure Tourenplanung: Umbrailpass, Ofenpass, Timmelsjoch, Jaufenpass, Penser Joch
  • Sarntal Runde: Auch ein Klassiker, die Runde durchs Sarntal klingt romantisch, ist aber durchaus sehr anspruchsvoll!
  • Sella Ronda: Die Sella Ronda ist eine Tour durch die Dolomiten, die einige wunderschöne Pässe umfasst.
  • Auswahl an Touren: Bei outdooractive.com findet ihr eine gute Übersicht von schönen Radrunden durch Südtirol

 

2 Kommentare

  1. Sehr cool. Ich mache seit drei Jahren jedes Jahr ein kurzes Trainingslager in Sterzing. Perfekt zum Radfahren. Jaufenpass, Penserjoch und der alte Brennerpass sind direkt vor der Tür und die Sella Ronda ist auch gut erreichbar. Die Radwege sind ab Sterzing top zum laufen und das Schwimmbad ist auch gleich mit dabei, neu und modern, und da sich die meisten Touristen im Aussenpool tümmeln hat man innen im Schwimmerbereich immer genug Platz.

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