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Laufen Leidenschaft Pushing Limits

Leidenschaft Laufen: So einfach und doch so gut

Ich könnte sofort und ohne Probleme aufs Schwimmen verzichten, aber niemals aufs Laufen. Dieser Sport ist so simpel und gleichzeitig so vollkommen. Ob lockeres joggen im Wald, harte Intervalle auf der Bahn, genussvolles cruisen auf den Trails oder hochmodernes Urban Running – wie auch immer man die jeweils aktuelle Trendform auch nennen mag, am Ende ist und bleibt es Laufen. I love it!

Niclas Bock Ehrlich währt am längsten
13. Mai 2019 Bike & Run Special Laufen

Wenn ich recht überlege, dann habe ich glaube ich schon jede Facette des Laufens selbst mal ausprobiert. Da wären die klassischen Volksläufe auf der Straße von fünf oder zehn Kilometern, Halbmarathon oder Marathon. Hier trifft man die komplette Bandbreite an Menschen, die irgendwie sportlich aktiv sind. Ich finde hier lohnt sich auch durchaus ein Besuch als Zuschauer, denn zu sehen gibt es auf jeden Fall jede Menge Unterhaltsames!

Niclas-Bock-Silvesterlauf-Kempten

Ich bin aber auch schon kilometerlange Trails gelaufen, bei Dunkelheit und mit Stirnleuchte – das hatte auch etwas sehr spezielles. Ebenso unvergesslich die Bergläufe und Gipfelstürme in den Allgäuer Alpen mit unfassbaren Aussichten und üblem Muskelkater vom bergab laufen. Ich bin aber auch schon mit hippen Running Crews durch Großstädte gelaufen, bei denen das Laufen einen unfassbar hohen gesellschaftlichen und gemeinschaftlichen Stellenwert einnimmt.

Egal wo, wie schnell und mit wem ich gelaufen bin. Am Ende jedes Laufs blieb jedes Mal die Erkenntnis, dass es auf eine bestimmte Art und Weise inspirierend gewesen ist.

Was macht die Faszination des Laufens aus? Mit dem Versuch einer Antwort auf diese Frage könnt man wahrscheinlich ein ganzes Buch füllen. Ich glaube allerdings schon, dass Laufen auf eine gewisse Art und Weise eine philosophische Seite hat – neben dem gesundheitlichen Aspekt natürlich. Meiner Meinung nach hat Laufen etwas meditatives und beruhigendes. Ihr kennt sicher das Gefühl, wenn man von irgendetwas oder irgendwem besonders gestresst oder genervt ist und nach einer schönen Runde in den Laufschuhen stellt man entweder fest: Ist doch alles gar nicht so wild! Oder man hat plötzlich Ideen und Lösungsansätze für die bestehenden Probleme parat.

Der Klassiker Warum läufst Du?

Für einige Leute ist es schwer nachvollziehbar, aber: Ich laufe, weil es mir Spaß macht. Durch die Bewegung fühle ich mich wohl, mein Körpergefühl und – bewusstsein ist besser. Und frischer Sauerstoff für die Birne kann eine echte Verbesserung der Lebensqualität bewirken. Meine Meinung.

Das heißt nicht, dass jeder Mensch die gleichen Gründe oder die gleiche Motivation fürs Laufen besitzt.

Und genau deshalb finde ich, dass es jeder einfach Mal ausprobieren sollte. Zumindest um es mal gemacht  und erlebt zu haben! Dafür müssen auch keine hochfunktionelle Sportbekleidung oder High-Tech-Laufschuhe her. Shorts an, T-Shirt an, ab in die Sneaker und los geht’s!

Übrigens: Ich laufe auch, weil ich einfach gerne auslote, wie weit ich gehen kann. Es kam schon vor, dass ich morgens beim Frühstück entschieden habe, dass ich einen Marathon als Trainingslauf absolviere. Einfach um zu sehen wie es ist. Oder dass ich loslaufe und immer mehr in einen Temporausch verfalle, meinen Beinen und meiner Lust dann einfach freien Lauf lasse – im wahrsten Sinne des Wortes. Das sind die Läufe, die ich am meisten liebe.

Mein persönliches Runner’s High

Das Runner’s High ist ein ganz besonderer Zustand beim Laufen. Alles fühlt sich irgendwie leicht und anstrengend zugleich an. Es läuft flüßig und trotzdem muss man sich jeden Schritt erarbeiten. Eigentlich kann man nicht mehr und ist kaputt, hat Hunger, Durst. Andererseits umgibt einen aber das Gefühl noch ewig in diesem Tempo weiterlaufen zu können. Es ist verrückt!

Ich erinnere mich noch an einen Lauf, bei dem ich irgendwann in diesem Zustand unterwegs war. Ich möchte es nicht als Trance bezeichnen, das wäre irgendwie übertrieben. Aber es war einfach herrlich in dieser Mixtur aus allen Facetten des Laufens angekommen und unterwegs zu sein. In dem Moment selbst habe ich das gar nicht realisiert oder speziell wahrgenommen. Ehrlich gesagt habe ich gar nichts spezielles gedacht, meine Gedanken waren einfach mit dem Laufen beschäftigt.

Erst im Nachhinein habe ich dann gecheckt: Okay, das war irgendwie krass!

 

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