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Best of Bocki #4 – Summer Vibes vor Weihnachten

Alter. Diese Kälte, der Schnee, überall Plätzchen und Weihnachtmärkte. Ich bin kein Winterfan und deshalb freue ich mich umso mehr, dass es jetzt kurz vor den Feiertagen noch zum Training in die Sonne geht. Bevor sich das Jahr nun ganz dem Ende neigt, werfe ich aber noch einen Blick zurück auf mein bewegtes Jahr 2017.

Niclas Bock Bocki Pushing Limits
Bocki Ehrlich währt am längsten
10. Dezember 2017 Fuerteventura Ironman Training

Ganz ehrlich? Im Januar und Februar hätte ich nicht gedacht, dass dieses Jahr noch so dynamisch wird, ich nun hier stehe und doch jede Menge zu erzählen habe. Das Jahr startete träge, mit viel Arbeit in meinem alten Job und gänzlich ohne Sport. Was waren meine Ziele für das kommende Jahr? Wo wollte ich in ein paar Monaten stehen? Und was wollte ich erreichen – persönlich, sportlich, beruflich? Es ist nicht so, dass ich keinen Plan gehabt hätte. Viel schlimmer noch: Ich stellte mir diese Fragen nicht mal.

In gewisser Art und Weise war ich Gefangener meiner Situation, denn es braucht natürlich immer gewisse Impulse, die einen zum Nachdenken bringen und einem klarmachen: Irgendwas muss sich hier ändern. Es gab einige Impulse, zu zahlreich um sie hier aufzuzählen und es wäre außerdem noch müßig. Viel wichtiger ist, dass am Ende eine Entscheidung feststand: Ich kündige meinen Job und gehe als Athlet zurück in den Sport.

Es war Ende April und ich absolut im Rausch und voller Energie. Mein sportlicher Ehrgeiz war von heute auf morgen zurück. Fleiß, Disziplin, Eigenmotivation und Durchhaltevermögen – all die schönen Dinge, die uns der Triathlon so lehrt – kehrten in mein Leben zurück und es fühlt sich auch heute noch so verdammt gut an, diesen Schritt gegangen zu sein.

Mit Faris habe ich den optimalen Coach für mich gefunden. Mit Felix Rosskopf hier daheim einen super Physio, der mittlerweile auch zum persönlichen Ratgeber und Freund geworden ist. Meine Aufgabe als Athletenmanager von Nils Frommhold bringt viel Abwechslung und das Gefühl von Verantwortung in meinen sonst so sportlichen Alltag. Und von meiner Familie bekomme ich nicht nur volle Rückendeckung, sondern immer die größte Unterstützung, die ich mir wünschen kann. Seit einigen Wochen darf ich mich außerdem auf Pushing Limits austoben und freue mich jetzt schon auf alles, was mit Jan, Nis und Chris noch so alles vorwärtsgehen wird.

Es war also Anfang Mai, als ich dastand und seitdem ich wieder ein Leben führe, das ich dem Sport widme – und das sich an Ergebnissen messen lassen kann.

Ich suchte mir Rennen aus, die unkompliziert von mir zuhause zu erreichen waren und von denen ich wusste, dass sie mir jede Menge Spaß machen würden: Ingolstadt, Chiemsee, Schliersee, Erlangen und der IRONMAN Italien sollten fürs Erste reichen.

Die Mitteldistanz am Chiemsee und der IRONMAN in Italien waren sicher die Rennen mit den stärksten Teilnehmerfeldern. Trocken gesagt gelang es mir weder im einen, noch im anderen Wettkampf eine vernünftige Leistung auf die Strecke zu bringen. Chiemsee beendete ich auf Platz 8, in Italien sah ich nicht mal die Ziellinie. Ergebnisse können so hart und ehrlich sein.

Momente, Menschen, Zufriedenheit

Dennoch waren beide Wettkämpfe absolut hilf- und lehrreich. Vor allem Italien hat mir gezeigt, dass ich nicht alles falsch gemacht und das Beste aus der viermonatigen Vorbereitungszeit herausgeholt hatte. Ingolstadt und Schliersee konnte ich gewinnen und in Erlangen durfte ich mich über den 2. Platz freuen. Insgesamt eine tolle Saison, mit vielen schönen Momenten, netten Leuten und ganz viel tiefer Zufriedenheit.

Die Saisonpause ist Geschichte. Ich trainiere wieder und freue mich drauf, wenn ich morgen früh im Flieger Richtung Fuerteventura sitze. Und so sehr ich gegen den Winter fluche, so freue ich mich auch darauf, die Weihnachtstage zuhause bei meiner Family zu verbringen. In die Sonne geht es dann schnell genug zurück.

Das war meine Triathlonsaison 2017

  • 1. Platz – Ingolstadt Triathlon (Kurzdistanz)
  • 1. Platz – Schliersee Alpentriathlon
  • 2. Platz – Erlangen Triathlon (Mitteldistanz)
  • 8. Platz – Chiemsee Triathlon (Mitteldistanz)
  • DNF – IRONMAN Italy Emilia-Romagna

Zum IRONMAN Italy Emilia-Romagna habe ich ein Rennporträt verfasst, hier könnte ihr es nochmal nachlesen: Pizza, Pasta, Triathlon

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