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Schneller Wechsel – Schnellschnürsysteme für Triathleten im Test

Er ist und bleibt die vierte Disziplin: Der Wechsel. Zum Glück gehöre ich nicht zu den Triathleten, die beim Laufen mit Blasen oder sonstigen Problemen an den Füßen zu kämpfen haben. Dennoch war ich lange auf der Suche nach einer perfekten Lösung, damit die Schuhe sicher sitzen. Meine Top-3 der Schnell-Schnürsysteme – eine wird euch überraschen.

Niclas Bock Ehrlich währt am längsten
07. Dezember 2017
  1. Freelace aus 100 % Silikon. Perfekter Halt ohne Druckschmerz.
  2. Xtenex. Elastisch, stabiler Halt,  gute Komfortlösung.
  3. Haushaltsgummi. Gewöhnungsbedürftig und für Fortgeschrittene.

Platz 1 – Freelace, Knoten rein und fertig

Freelace Schnürsysteme

Mein persönlicher Spitzenreiter sind die Freelace. Sie bestehen aus 100 Prozent Silikon und ich war ab dem Moment, in dem ich sie in meine Schuhe eingefädelt habe begeistert, denn: Es ging einfach, unkompliziert und schnell. Ich bin ein ungeduldiger Mensch und Nichts nervt mich mehr,  als Kleinigkeiten, die ewig dauern. Und das Einfädeln von Schnürsenkeln ist eine Kleinigkeit.  Es hat genau einen Versuch gebraucht, bis die Schuhe optimal am Fuß saßen und das Freelace-Schnürsystem „eingestellt“ war, Knoten rein, fertig. Meine Schuhe sitzen nun eng am Fuß, allerdings spüre ich keine schmerzhaften Druckstellen auf dem Spann, meine Zehen schlafen nicht ein und auch bei längeren Läufen ist die Anpassung des Schuhes durch die Freelaces extrem gut und komfortabel. Sowohl barfuß, als auch mit Socken hatte ich besten Halt und auch das Hinheinschlüpfen in der Wechselzone funktioniert wirklich sensationell gut. Nettes Gimmick für die Styler: Die Silikon-Schnürsenkel gibt es in zehn unterschiedlichen Farben, weitere sollen laut Hersteller in Kürze folgen. Den Preis von 15,90 Euro finde ich fair und angemessen.

Platz 2 – Xtenex Schnürsysteme – Geduld wird belohnt

Xtenex Schnürsysteme

Den ersten Punktverlust müssen die Xtenex schon vor dem ersten Testlauf einstecken. Vielleicht liegt es auch an mir, aber ich habe mich dumm und dusselig gefädelt und auch die genaue Anpassung ist mir nicht leicht gefallen. Ich habe die kleinen Knubbel hin und her geschoben und es war am Ende tatsächlich ein Zufallsergebnis, als die Schnürsenkel endlich richtig saßen. Die Anleitung im Internet klingt verlockend einfach: Schnürsenkel dehnen, ein Knubbel verschwindet. Schnürsenkel loslassen, der Knubbel ist wieder da. Nun gut, irgendwann konnte ich loslaufen und bei unterschiedlichsten Läufen die Passform testen. Je kürzer die Distanz und höher das Tempo, desto besser haben mit die Xtenex gefallen. Bei längeren Läufen empfand ich die Schnürung als etwas zu eng und nach dem Training und Läufen über 90 Minuten sogar als schmerzhaft. Für mich war es also eine gute Variante für Intervall-Einheiten auf der Bahn, kurze Koppelläufe und, im Triathlon bei Wettkämpfen bis maximal über die Mitteldistanz, also einen Halbmarathon. Auch Xtenex bietet eine große Auswahl an unterschiedlichen Farben für ihre Schnürsysteme und der Preis von 14,00 Euro liegt im marktüblichen Bereich.

Platz 3 – Self-Made Schnürsenkel mit Risikofaktor

Diese Variante habe ich zum letzten Mal vor so langer Zeit angewendet, dass ich nicht mal ein aktuelles Foto davon habe. Und zugegeben: Ich würde sie – auch wegen der oben genannten Möglichkeiten – nicht mehr anwenden. Allerdings muss ich sagen, dass sich Haushaltsgummis durchaus als guter Ersatz und Einstieg in die Welt der Schnell-Schnürsysteme bewährt haben. Ich habe die normalen Schnürsenkel bis zur Hälfte des Schaftes in den Schuhen gelassen und verknotet, die Enden mit einer Schere entfernt und nur die oberen drei Reihen des Schuhes habe ich mit einem fünf Millimeter dicken Haushaltsgummi (auch bekannt als Hosengummi) versehen. Da die Gummis recht fest gezogen werden müssen, dass der Schuh gut und fest am Fuß sitzt, bestand immer das Risiko, dass die Bänder reißen und die Schnürung dahin ist. Daher habe ich die Gummibänder auch regelmäßig gewechselt und bin mit dieser Lösung im Wettkampf nie Distanzen über zehn Kilometer gelaufen. Aber für einen schnellen Wechsel und um sich erstmal an das Laufen ohne klassische Schnürung ranzutasten und auszuprobieren, war es die perfekte Lösung.

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