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Nike Alphafly Next Percent Laufschuh Test

Nike Alphafly Next% im Test: Nur fliegen ist schöner?

Um den Nike Alphafly Next% ganz genau unter die Lupe zu nehmen, ging es ins Labor der ProAthletes in Köln. Nick und Caro haben nicht nur den Alphafly getestet, sondern ihn auch noch mit seinen Geschwistern Pegasus 37 und Vaporfly Next% von Nike verglichen. Hier kommen die Ergebnisse.

Niclas Bock Bocki Pushing Limits
Bocki Ehrlich währt am längsten
09. Juni 2020 Equipment Laufen Leistung

Der Nike Alphafly Next% ist ein Brett! So viel vorab. Dass ein Laufschuh derart viel Impact auf die Leistung haben kann, ist nach wie vor erstaunlich – wenngleich das mittlerweile keine Neuigkeit mehr ist. Dass ein Modellathlet die Marathondistanz beinahe zehn Minuten schneller laufen kann, nur aufgrund des Alphafly Next%, ist allerdings schon krass.

Die alles entscheidenden Fragen: Wie wurde getestet? Was wurde herausgefunden?  Für den Test ging es ins Labor von ProAthletes in Köln zu Gast. Die aufmerksamen Leser und Follower von euch, kennen unsere enge Verbindung zu PA ja bereits. Dort wurden Laufband und Spirometrie bemüht, um einen aussagekräftigen Test durchführen zu können.

Nike Alphafly Next Percent Test Laufband Caro

Testablauf und Vergleich

Nick und Caro waren die beiden Probanden. Nick ist den Pegasus 37, den Vaporfly Next% und den neuen Alphafly Next% gelaufen. Caro hat den Test mit dem Pegasus 37 und dem Alphafly Next% absolviert.

Nike Laufschuhtest Pegasus Vaporfly Alphafly

Warum all diese Modelle im Einsatz waren? Weil wir herausfinden wollten, ob der Alphafly Next% tatsächlich nochmal schneller ist.

Der Test sah so aus: Nick und Caro sind mit jedem Schuh jeweils drei Stufen a fünf Minuten mit einer Minute Pause zwischen den Stufen und zehn Minuten zwischen den unterschiedlichen Modellen gelaufen. Die Geschwindigkeiten bei Nick waren 12, 14 und 16 km/h, Caro lief bei 11, 13 und 15 km/h.

Nike Alphafly Next Percebnt Test Laufband Nick

Die Auswertung

Die Auswertung der Ergebnisse hat sich Dr. Zeller vorgenommen. Im Video (siehe unter dem Beitrag) gibt es dazu alle Details, Erklärungen und Erläuterungen. An dieser Stelle sollen ein paar Hard Facts reichen.

Durch die gemessenen Werte und mithilfe der sportwissenschaftlichen Berechnung, die ihr vielleicht vom Marathon Kalkulations-Tool kennt, konnte nämliches beachtliches ermittelt werden.

Nick würde anhand der aktuell gemessenen Leistungsdaten den Marathon mit dem Pegasus 37 in 3:02:30 Stunden laufen können. Mit dem Vaporfly Next% könnte er 2:59:20 Stunden schaffen. Mit dem Alphafly Next% wäre er potentiell sogar dazu in der Lage 2:52:57 Stunden zu laufen. Eine enorme Steigerung bei jeweils gleichem Leistungsaufwand, den er dafür betreiben müsste – allein durch den Schuh!

Auch der Impact des Alphafly Next% auf Nick’s Biomechanik, also die Lauftechnik, war beachtlich. Die Ergebnisse von Caro haben übrigens eine ähnliche Tendenz gezeigt!

Video: Nike Alphafly Next% im Test

  • Hard Facts: Nike Alphafly Next%

  • Gewicht: 210 Gramm
  • Sprengung: 4 mm
  • Untergrund: Am besten geeignet für Asphalt/harter Untergrund
  • Preis: 299,90 Euro (aktuell nicht verfügbar)

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3 Kommentare

  1. Puh.. ich finde das schon zu extrem. Ehrlich gesagt, hoffe ich dass der Alphafly im Triathlon und im Laufen verboten wird. Wobei dem Regelment nach 1 Carbonplatte erlaubt ist und der Alphafly extra nochmal dem Regelment nach angepasst wurde. Also wenn das bedeutet, dass alle Carbonschuhe verboten werden, wäre mir das auch recht (und ich besitze die Next%..) aber die Entwicklung ist keine Gute. Wer keine 300€ für eigene Rennschuhe ausgibt, wird einen riesen Wettbewerbsnachteil haben

  2. Ich bin da komplett bei Christoph. Sind diese Werte realistisch, dann haben Leute welche sich einen solchen Schuh nicht leisten können, wollen oder denen er einfach nicht passt einen mega Nachteil.

    Die 10Minuten finde ich schon extrem und ehrlich gesagt kann ich das kaum glauben. Klar, das ist hochgerechnet – die 42 muss man erstmal laufen damit.
    Bei so einem boost wären die 1:59 von Kipchoge ja aber fast eine Enttäuschung,… 😉

  3. Wenn man Kipchoge bei seinem „Rekordlauf“ im Ziel gesehen hat,dann ist einem klar, dass er sicher noch mind. 2-3 Minuten schneller laufen hätte können, nur dann wäre es zu auffällig gewesen, dass dieser Schuh schon mit Doping gleichzusetzen ist!
    Da gehört ganz klar eine rigorose Reglementierung her, ansonsten hat womöglich ein Laufschuhe in 5 Jahren einen kleinen Motor eingebaut…
    und ich gebe Christoph und Stefan recht, dies ist eindeutig eine Wettkampfverzerrung!!!

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