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Challenge Roth: Die Mutter aller Rennen

01. Juli 2020



Es ist gar nicht so einfach den Challenge Roth in Worte zu fassen. Trotzdem möchte ich es versuchen. Erwartet keinen Blog, ich würde es viel eher als eine Schwärmerei für ein Rennen bezeichnen, an das man sein Herz verlieren kann. Dieses Jahr müssen wir zwar darauf verzichten, aber Roth bleibt Roth.

Es klingt schon fast ein bisschen abgedroschen, aber spricht man mit anderen Triathleten, dann hört man immer wieder die gleichen Worte: Roth ist irgendwie anders. Ich möchte diesem Anders gerne eine Bedeutung geben, es klarer werden lassen. Denn es gibt zwar tausende Menschen, die den Challenge Roth bereits selbst erlebt haben und wissen, was damit gemeint ist. Aber es gibt noch viel mehr Menschen da draußen, die mit dieser Floskel wenig anfangen können.

Und Roth hat verdient, dass sich das ändert. Nicht, weil es „anders“ ist, sondern so unfassbar besonders und einmalig.

Um das alles besser zu verstehen, benötigt ihr eure Vorstellungskraft. Stellt euch vor, dass ihr nach langer, langer Zeit einen alten Freund oder eine alte Freundin wieder trefft, mit der ihr früher einmal eine ganz dicke, enge Freundschaft gepflegt habt, mit der ihr viel gemeinsam erlebt und euch dann für einige Jahre aus den Augen verloren habt. Und beim Wiedersehen ist alles wie am letzten Tag, als hätte es die Zeit dazwischen gar nicht gegeben. Vielleicht kennt ihr dieses Gefühl. Und genau so ist es mit Roth. Der Challenge Roth ist nicht nur ein Triathlon-Event. Es gibt eine Beziehung zwischen dem, was hier passiert, und den Menschen die daran Teil haben. Ganz egal, ob man hier Jahr für Jahr als Dauergast dabei ist oder zum ersten Mal kommt.

Roth umgarnt seine Gäste sofort mit einem Charme, den es in der Triathlonwelt nirgendwo sonst gibt.

Zugegeben, das klingt nach ziemlich viel Romantik. Aber es ist eben auch genau so. Wenn man in Roth die Menschen trifft, die sich bereits Wochen vor dem Spektakel darauf freuen, dass es bald endlich wieder losgeht und es kaum erwarten können, dann geht es gar nicht anders, als sich von dieser Faszination und Begeisterung anstecken zu lassen. Im Rheinland gibt es den Karneval, in München das Oktoberfest und in Roth den Challenge. Schwimmen, Radfahren und Laufen gehören in diesem Landkreis tatsächlich zur Kultur, vielleicht sogar zur Identität. Und beim Challenge wird diese zelebriert.

Roth hat etwas magisches. Das spürt man an jeder Ecke. Und es ist auch nicht nur das Sportevent an sich, das so besonders ist. All das Drumherum, die vielen Kleinigkeiten, die einem erst beim zweiten Blick auffallen, das Miteinander unter den Athleten und dieses Willkommen-sein zieht die Triathlon-Fans und Athleten in einen Bann – und lässt sie nicht mehr los.

Wenn es so etwas wie eine gemeinsame Community der Triathlonszene gibt, dann ist der Challenge Roth ihr Woodstock.

Es gibt sicher viele Superlativen, mit der man den Challenge Roth beschreiben kann. Aber wenn es eine Sache gibt, die nicht zum Challenge und den Menschen hier passt, dann sind es Superlativen. Bei dem ganze Hype ist es stets gelungen den Challenge Roth auf eine bestimmte Art und Weise klein zu halten – und das meine ich auf positivste Weise. Denn auch wenn Roth jedes Jahrs aufs Neue mit Fortschritt und Weiterentwicklung glänzt, so hat man als Gast oder Athlet nie das Gefühl, dass man sich von einander entfernt oder gar entfremdet. Und das führt auch zu einer Beziehung zwischen Event und Mensch, die tatsächlich nirgendwo anders in der Triathlon-Welt zu finden ist.

 

4 Kommentare

  1. Pingback: Aus Liebe zum Triathlonsport: Warum der Challenge Roth unvergleichbar ist

  2. Tolles Statement, wunderschön geschrieben, besser kann man Roth nicht beschreiben. Ich war selbst 4 Mal dabei und kann jede Zeile mehr als bestätigen. Der Challenge Roth ist einmalg und geht unter die Haut. Er sollte als UNESCO Weltkulturerbe aufgenommen werden.

  3. Besser kann man die Challenge Roth nicht beschreiben 👍😊🏊‍♀️🚴‍♂️🏃‍♀️
    Nach mehreren Starts als Einzel – oder Staffelstarterin gab es viele unvergessliche schöne Momente die kaum zu beschreiben sind und unvergessen bleiben. Sie geben in schwierigen Zeiten sehr viel Kraft und Mut zum Weitermachen.
    Danke Roth ,Danke an alle Helfer und Organisatoren die meine Erlebnisse so positiv geprägt und unterstützt haben.
    Elisabeth Brausch

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