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Geile Räder – Das Canyon Speedmax Disc CFR von Nils Frommhold

Sponsored | 17. November 2020


Canyon Speedmax CFR

What! A! Bike! Als uns das Canyon Speedmax Disc CFR zum ersten Mal vor die Nase gesetzt wurde, war da wieder dieses Gefühl. Dieses Gefühl, dass man sich am liebsten sofort drauf setzen und los ballern würde. Hier kommen die Bilder mit allen Features und Erklärungen.

Das neue Canyon Speedmax Disc CFR ist auf der digitalen Welle bereits durch die sozialen Medien gesurft. Es war kein Vorbeikommen am Speedmax. Mal wieder nicht. Schließlich hat das Bike in den letzten Jahren bereits die größten Erfolge abgeräumt, die es im Langdistanz-Triathlon abzuräumen gibt. Und jetzt kommt auch noch die Weiterentwicklung. Dafür verfolgt Canyon den vor Jahren eingeschlagenen Weg und hat erneut ein exklusives Triathlon-TT-Bike konstruiert, das nicht im UCI Straßenradsport zum Einsatz kommen wird.

Canyon Speedmax Disc CFR von Nils Frommhold

Nils war 2015 gemeinsam mit Jan Frodeno der erste Canyon-Athlet, der auf dem Prototyp des Speedmax CF SLX unterwegs war. Prompt gewann er darauf den Challenge Roth und parkte das Rad nach 180 Kilometern und einer Zeit von 4:09 Stunden wieder in der Wechselzone. Das Teil war also schon richtig schnell. Ganz zu schweigen von Frodo’s und Patrick Lange’s Siegen auf Hawaii. Und jetzt soll es noch besser werden.

Canyon selbst berichtet von einer Verbesserung von etwa 10 Watt im Vergleich zum angesprochenen Vorgängermodell.

Das Cockpit

Schauen wir uns zuerst das Cockpit des neuen Speedmax an. Hier ist wirklich alles Marke Eigenbau: Basislenker, Spacerturm, Armschalen und Extensions. Bei den Griffendstücken und den Armpads gab es erneut Hilfe von einem bewährten Canyon-Partner: Ergon hat speziell für das neue Cockpit Griffe und Pads entwickelt, um bestmöglichen Fit zu garantieren. Zu den Armpads gleich noch mehr Informationen. Bleiben wir noch kurz bei der Lenkereinheit:

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Gesamtansicht: Durch unterschiedlich hohe Spacer und mitgelieferte Winkel kann die Höhe von Armpads und Extensions frei gewählt werden. Auf dem Bild ist zu sehen, dass der Strohhalm noch recht lang über die Extensions steht. Das liegt daran, dass das Bike so frisch bei uns vor der Kamera gelandet ist, dass Nils nicht mal die Zeit hatte, den Strohhalm auf die richtige Länge zu kürzen. Beim Bike-Fitter war er hingegen bereits.
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Der angesprochene Strohhalm verschwindet sauber in einer Art Klemmvorrichtung hinter dem Spacerturm, bevor er direkt unterhalb im Rahmen verschwindet und in die Trinkblase, die im Unterrohr platziert wurde, führt.
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Von vorne überzeugt der Lenker durch aufgeräumte, cleane Form. Hier erfüllt alles seinen Zweck und ist auf maximale Aerodynamik ausgelegt.
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Klassischerweise kennt man Extensions als zwei separate Stangen. Canyon setzt auf ein – nicht ganz – neues System. Vom Spacerturm geht nur ein Extension nach vorne, der dort wiederum in zwei Handstücken endet. Die Länge des Extension kann frei variiert werden.
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Und so sehen die Handgriffe aus. Auch hier kann der Anstellwinkel frei eingestellt werden. Nils beispielsweise hat sie leicht nach oben gewinkelt, auf Bildern von Patrick Langes Bike war zu erkennen, dass er sie flach nach vorne, in Verlängerung des Extensions, gerichtet hat.
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Sonderanfertigung aus dem Hause Ergon: Die Griffe am Basislenker und an den Enden der Extension-Handgriffe, sowie die Armpads wurden extra für das neue Cockpit des Speedmax angefertigt.

Individuelle Anpassung und Armpad-Special

Mit diesem Spacer-Kit kann das Cockpit nahezu stufenlos angepasst und variiert werden. Ein Traum für jeden Bike-Fitter. Als wir das Bike im Office hatten, haben wir uns das System genauer angeschaut und die Handhabe ist tatsächlich auch für den Hausgebrauch super easy.

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Spoileralarm: Ab Frühjahr 2021 soll es noch eine weitere Ergänzung zum Cockpit des neuen Bikes geben. Mit einem speziellen Armpad-Kit, kann man als Athlet die kleinen Armpads – auf denen gewöhnlich nur der hintere Teil des Unterarms abgelegt wird – gegen eine längere Variante tauschen, auf denen der gesamte Unterarm abgelegt werden kann. Angelehnt ist die Konstruktion an die individuellen Armschalen, die Jan Frodeno bereits letztes Jahr auf Hawaii gefahren ist. Als weitere Option können am Computer-Mount zwei weitere kleine Pads montiert werden, die ebenfalls eine bessere Stütze, festeren Halt und höheren Komfort ermöglichen sollen.

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Noch gewöhnungsbedürftig, aber in Zukunft vielleicht verbreiteter Standard. Was haltet ihr von den langen Pads für den ganzen Unterarm?

Storage und Trinksystem: Volle Integration

Fangen wir mal mit dem Storage an. Hierfür bietet das Speedmax CFR zwei Lösungen. Nummer eins: Eine im Oberrohr integrierte Bentobox. Nummer zwei: Ein Materiallager im massiven unteren Teil des Rahmendreiecks.

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Die Bentobox wird mit einem Deckel verschlossen. Das System erinnert mich persönlich stark an den Deckel eines Brilölenetuis. In dem länglichen Fach bietet sich ausreichend Platz für Riegel, Gels oder andere Utensilien, die man während eines Wettkampfs mitnehmen möchte, um sich zu verpflegen.
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Geheimfach über dem Tretlager. Eine Klappe…
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… die mit einem einfachen Handgriff und einer Schiebebewegung nach hinten leicht abgenommen werden kann, eröffnet den Blick auf…
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… das Ersatzmaterial, das man im Wettkampf benötigt. Gaskatuschen, Ersatzmantel, Mantelheber finden hier ihren Platz.

Und damit kommen wir zum integrierten Trinksystem. Wie bereits erwähnt ist die Trinkblase, die bei den Rahmen M und größer 700 ml fasst (Rahmengröße S und kleiner fasst 500 ml), im Unterrohr verstaut. Die Wiederbefüllung klappt sogar ohne einen besonderen Handgriff. Auf die abgebildete Öffnung, zwischen Bentobox und Basislenker, kann man während der Fahrt eine Flasche „andocken“ und die Trinkblase auffüllen.

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Bremsen und Antrieb

Das Speedmax CFR wird serienmäßig mit zwei Ausstattungen zu haben sein: Die Kunden können jeweils zwischen den High End-Gruppen von Shimano oder Sram auswählen. Nils ist mit der Dura Ace Di2 untergwegs und vertraut außerdem auf die Anbauteile, wie zum Beispiel Tretlager und Schaltröllchen, von CeramicSpeed, die noch bessere Eigenschaften für noch bessere Performance aufweisen.

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Wenig überraschen und dennoch heiß diskutiert: Die Scheibenbremsen. Eingefleischte Pushing Limits-Fans erinnern sich vielleicht noch an das Gespräch mit Chef-Entwickler Wolfi Kohl vor dem Ironman Hawaii letztes Jahr, das wir in der KONA Show ausgestrahlt hatten. Zum Ende des Gespräch erwähnte Wolfi auf die Frage zur Scheibenbremsenthematik: „Es hat sich noch nie jemand zum Sieg gebremst, Bocki.“ Nun ist der neue Trend aber in der Weiterentwicklung des Speedmax CFR gelandet und der logische, zeitgemäße Schritt für ein Triathlonbike, das nicht nur für die Gegenwart, sondern auch für die Zukunft stehen soll.

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Laufräder

Auch bei den Laufräder wird es zwei Varianten für den Kunden geben. Eine Variante davon fährt auch Nils: Er vertraut auf die Laufräder seines Partner DT Swiss. In einer weiteren Spezifikation ist das neue Speedmax CFR aber auch mit Laufrädern von Zipp zu haben.

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Die Preisfrage

Machen wir es kurz: Das Canyon Speedmax Disc CFR mit Shimano Dura Ace Di2 (inkl. Powermeter) und DT Swiss Laufrädern kostet 9.999 Euro. Mit der Sram eTap AXS (inkl. Powermeter) und Zipp 858NSW Laufrädern liegt der Preis bei 11.999 Euro. Happig, aber im Vergleich zur Konkurrenz immer noch etwas attraktiver.

Außerdem gibt es noch eine weitere, günstigere Preisstufe: Das Speedmax CF SLX. Je nach Spezifikation liegt der Preisrahmen dann zwischen 7.799 und 8.799 Euro. Im Endeffekt handelt es sich 1:1 um den gleichen Rahmen und alle enthaltenen Features. Abstriche werden entsprechend bei den Komponenten gemacht.

Wenn euch die genaueren Ausstattungsvarianten von Speedmax CFR und Speedmax CF SLX interessieren, dann checkt einfach mal die Website von Canyon. Dort werdet ihr feststellen, dass es mit dem Speedmax CF sogar noch eine dritte neue Variante gibt – dabei handelt es sich um den Einstieg ins TT-Bike Segment für Triathleten. Die Unterschiede zwischen Einstiegsklasse und High End erklären wir euch diese Woche noch in einem extra Beitrag!

Weiterführende Links

 

1 Kommentare

  1. Neben den absolut coolen technischen Features und dem für mich tollen Design – absolut die coolste Lackierung, die ich bisher an dem Bike gesehen habe! Da ist Nils auf jeden Fall vor Frodo 🙂

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